Haas und Brands ziehen ins Viertelfinale ein

Tommy Haas und Daniel Brands haben ihre Siegesserie beim ATP-Turnier in Wien fortsetzen können. Die beiden DTB-Profis gewannen nach den Erfolgen in der Qualifikation und der ersten Hauptrunde auch ihre Achtelfinalbegegnungen und stehen somit im Viertelfinale. Tommy Haas bekam nach dem Auftakt gegen den gesetzten Argentinier Chela eine vermeintlich leichtere Aufgabe gegen den slowenischen Mitqualifikanten Aljaz Bedene. Nach dem Verlust des ersten Satzes bestimmte der 33-jährige Deutsche mehr und mehr das Spiel. Im dritten Durchgang hatte der 22-jährige Bedene nichts mehr entgegenzusetzen. Haas siegte letztlich erwartungsgemäß mit 4:6, 6:4 und 6:1. Mit Juan Martin Del Potro erwartet Haas nun den zweiten argentinischen Spitzenspieler im Feld.

Daniel Brands musste gegen Radek Stepanek eigentlich als Außenseiter gelten, zumal der Deutsche zuletzt wenige Erfolge auf der Tour feiern konnte und auch gegen Martin Fischer nicht restlos überzeugte. Im Achtelfinalmatch konnte sich Brands vor allem auf seinen Service verlassen. Mit 79% erster Aufschläge im Feld erreichte er eine starke Quote und musste kein Break zulassen. Mit 6:4 und 7:6 zog der 24-jährige erstmals seit 13 Monaten in ein Viertelfinale ein. Dort wartet Steve Darcis aus Belgien, der Lokalmatador Dominic Thiem keine Chance ließ. Ein Trost für den Österreicher: Nach seinem ersten Sieg auf der Tour gegen Thomas Muster in Runde 1 steht in der Weltrangliste ein gewaltiger Sprung von Rang 1890 unter die ersten 1000 Profis bevor.

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Tommy Haas und Daniel Brands im Hauptfeld von Wien

Mit Tommy Haas und Daniel Brands heben gleich zwei DTB-Profis in Wien über die Qualifikation den Weg ins mit 650.000 € dotierte Hauptfeld geschafft. Haas besiegte des US-Amerikaner Rajeev Ram mit 6:3 und 6:4. Für den ehemaligen Weltranglistenzweiten war es das erste Qualifikationsturnier seit Mai 2009. Nach seiner 15-monatigen Verletzungspause trat Haas bislang mit Wildcards an. Ein gutes Omen: Nach dem Qualifikationserfolg in Madrid 2009 folgte ein Aufschwung in Haas´ Karriere, der ihn zu seinem bislang letzten Titel in Halle und zur Halbfinalteilnahme in Wimbledon führte, wobei er zwei Mal den heutigen Weltranglistenersten Novak Djokovic bezwingen konnte. Heute führt der Weg zunächst über den Argentinier Juan Ignacio Chela.

Für den 24-jährigen Daniel Brands ist die Qualifikation Routine. Zuletzt nahm er in Juli in Kitzbühel diesen Weg in ein Turnier. Mit Rainer Schüttler, dem Tschechen Jan Hajek und heute Ruben Bemelmans aus Belgien (7:6, 2:6, 7:6) hatte die Qualität seiner Gegner bei diesem Mal durchaus Hauptfeldcharakter. Im Erstrundenduell mit dem mit einer Wildcard ausgestatteten Österreicher Martin Fischer ist Brands daher auch nicht unbedingt als Außenseiter zu sehen.

Ohne Qualifikation darf Philipp Petzschner im Hauptfeld starten. Sein Erstrundengegner wird der Spanier Pablo Andujar sein, der zuletzt zwei Mal DTB-Spielern unterlegen blieb: Florian Mayer im Finale von Bukarest sowie Tobias Kamke in Runde 1 von Bangkok.

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Krach schlagen lohnt sich – Zwei Spiele Sperre für Jerome Boateng

Der FC Bayern München ist dem Rest der Bundesliga in vielen Punkten weit voraus. Nach der Niederlage bei Hannover 96 könnte man anmerken, dass “Verlieren” nicht zu den Stärken der Bayern gehört. In der Nachbetrachtung des 1:2 in der niedersächsischen Landeshauptstadt schlägt der Rekordmeister gehörig Krach.

Die Stellungnahme zur Sperre Jerome Boatengs, der nach einer Tätlichkeit an Christian Schulz von Schiedsrichter Manuel Gräfe mit der roten Karte bedacht wurde liest sich auch wie ein frühkindliches Protestschreiben an eine ungerechte Authoritätsperson. Man weist “ausdrücklich darauf hin, dass der gesamte Vorfall erst durch das völlig übertriebene und theatralische Verhalten des Hannoveraner Spielers Sergio Pinto ausgelöst wurde“. Darüberhinaus bekam der Hannoveraner Christian Schulz “bei ein und demselben Vergehen” nur die gelbe Karte. “Zweierlei Maß” also zu Lasten der Bayern. Im Klartext: Der andere hat angefangen und ein Dritter hat das Gleiche getan. Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit!

Ausdrücklich nicht erwähnt werden Rafinha und Toni Kroos, die, eventuell auch zu Lasten Jerome Boatengs, in dieser Situation, wie auch der mit der gelben Karte bedachte Schulz durchaus günstig davongekommen sind. Rafinha lieferte den Ausgangspunkt für Pintos “völlig übertriebenes Verhalten“, indem er diesen mit gestrecktem Bein am Fuß traf. Der Brasilianer war dabei so sehr von seiner Unschuld überzeugt, dass er sich umgehend davonstahl und die weitere Szene den Kollegen Kroos und Boateng überließ. Beide beugten sich über den am Boden liegenden Pinto, wobei Mittelfeldspieler Kroos sich auch noch mit einem Schubser am herbeieilenden Betreuer der 96er verging. Nun folgte der Auftritt von Christian Schulz und kurz darauf war der “Tatort” mit nahezu sämtlichem auf dem Platz tätigen Personal gefüllt. Die Verantwortlichen des FC Bayern fühlten sich im Nachhinein zu so manchem Kommentar genötigt. Die Erklärung auf der vereinseigenen Homepage übernimmt diese im Kern. Welchem Rechtsverständnis die vordergründige Ablehnung einer Strafe für den überführten Täter Boateng entspringt, nur weil andere davongekommen sind, lässt sich leider nicht entnehmen. Aber so ganz lehnt man die Strafe ja auch gar nicht ab. Immerhin akzeptierte man das Strafmaß schließlich auch. Natürlich nicht, ohne noch einmal Krach zu schlagen. Nicht, dass der Kontrollausschuss des DFB noch auf die Idee kommt, dass auch das “Opfer” Boateng mit der Mindeststrafe gut davongekommen ist. Hier sind keine schlechten Verlierer am Werk. Keine nörgelnden Kinder, sondern Vollprofis, die genau wissen, wie sie ihren Verein durch unruhiges Fahrwasser steuern. Wenn am 13. Spieltag der FC Bayern auf den amtierenden Meister auf Dortmund trifft, ist die Bayern-Defensive wieder komplett. Und vermutlich hat auch eine neue Serie von ungeschlagenen Pflichtspielen bereits begonnen.

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Florian Mayer gelingt die Sensation gegen Nadal

Die Karriere des Bayreuther Tennisprofis Florian Mayer befindet sich im Aufwind! Wer bislang noch nicht davon überzeugt war, durfte sich heute im Achtelfinale des Shanghai Masters davon überzeugen lassen. Mayer bezwang mit Rafael Nadal den Weltranglistenzweiten und damit einen der Topstars des Tenniscircuits überhaupt. 7:6 und 6:3 hieß es am Ende des lange Zeit völlig ausgeglichenem Matches. Vor allem die Aufschlagspiele waren das große Plus des Deutschen. Zwar kamen nur 58% der ersten Aufschläge ins Feld und damit deutlich weniger als bei Nadal, wenn der Sevice kam, punktete Mayer aber in der Regel auch. Nur vier von 37 Punkten gelangen dem Mallorquiner – zu wenig für eine Breakchance. Florian Mayer hingegen blieb trotz 2-4-Rückstand im Tie Break des ersten Satzes erfolgreich und kam in der entscheidenden Phase des zweiten Durchganges sogar noch zwei Mal selbst zum Break. Ein riesiger Erfolg für die deutsche Nummer 1 im Herrentennis. Mayer gehört damit zu den wenigen Spielern, die eine positive ATP-Bilanz gegen Nadal aufweisen können – Es war das erste Duell der beiden auf der Tour. Vor neun Jahren siegte Nadal einmal im Rahmen eines ITF-Future-Turniers auf Gran Canaria. Der nächste Gegner Florian Mayers kommt wieder aus Spanien. Es ist Feliciano Lopez, der fast ebenso überraschend Tomas Berdych bezwingen konnte.

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Andrea Petkovic verpasst dritten Turniersieg

Andrea Petkovic hat das Finale des WTA-Turniers in Peking gegen die Polin Agnieszka Radwanska verloren. Die deutsche Nummer 1 im Damentennis unterlag ihrer Gegnerin in drei Sätzen mit 5:7, 6:0 und 4:6. Damit bleibt Petkovic nach dem fünften Endspiel ihrer Karriere bei 2 Turniersiegen.

Im ersten Durchgang lief Petkovic ihrer Kontrahentin von Beginn an hinterher. Gleich den ersten Service musste die Deutsche abgeben, kam aber immer wieder heran. Erst das vierte Break zum 6:5 sicherte Radwanska den entscheidenden Vorteil und den Satzgewinn bei eigenem Aufschlag. Der letztlich gescheiterte Kampf um den ersten Durchgang beflügelte Andrea Petkovic jedoch. Es folgte die stärkste Phase des Matches für die Deutsche, in der den zweiten Satz in Windeseile mit 6:0 für sich gewinnen konnte. Allerdings ließ auch Radwanska für kurze Zeit stark nach. Nur 38% der ersten Aufschläge der Polin trafen das Aufschlagfeld. Satz Nummer drei war schließlich eine Kopie des ersten Durchgangs. Wieder begann Radwanska mit einem Break, wieder kam Petkovic heran. Beim Stand von 4:3 hatte die Nummer 11 der Weltrangliste dann die Chance, ihrerseits ein Break vorzulegen und sich mit 5:3 bei eigenem Aufschlag beste Chancen auf den Turniersieg zu sichern. Agnieszka Radwanska hielt stand und nahm Petkovic ihrerseits zum 5:4 den Aufschlag ab. Dieses Mal hielt der Vorsprung. Die 22-jährige Polin sicherte sich ihren siebten WTA-Titel und bestätigte die Form, die ihr jüngst bereits in Tokio die Siegestrophäe einbrachte. Andrea Petkovic zeigte sich nach ihrer Knieverletzung wieder im Aufwind.

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DTB-Profis in China erfolgreich – Petkovic im Finale

Drei deutsche Tennisprofis waren heute in China am Start – mit Erfolg! Den größten Triumph verzeichnete dabei Andrea Petkovic, die im Halbfinale von Peking ihre Gegnerin Monica Niculescu in rund einer Stunde mit 6:2, 6:0 förmlich vom Platz fegte. Niculescu spielte ein starkes Turnier und schaltete dabei unter anderem die Lokalmatadorin und French-Open-Siegerin Li Na und Maria Kirilenko, die zuvor Julia Görges bezwingen konnte, aus. All dies half ihr gegen die deutsche Nummer eins nicht. Im fünften Finale ihrer Karriere und dem dritten Endspiel in diesem Jahr trifft Andrea Petkovic nun auf Agnieszka Radwandska aus Polen. Zuletzt war “Petko” im Mai in Straßburg erfolgreich.

Zwei deutsche Herren müssen beim Shanghai Masters den Weg durch die Qualifikation nehmen. Der jeweils erste Schritt dabei ist getan. Philipp Petzschner blieb seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang den Russen Alexander Kudryavtsev mit 6:4 und 6:2. Deutlich überraschender war der Erfolg des Nordlichtes Mischa Zverev gegen den Japaner Go Soeda. Zverev rutschte nach einer bisher verkorksten Saison auf Platz 170 der Weltrangliste ab, vor allem durch das Qualifikations-Aus in Metz, wo er im Vorjahr noch das Finale erreichen konnte. Im Gegenzug machte sein heutiger Kontrahent zuletz mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam und erreichte das Viertelfinale in Bangkok, wobei er unter anderem Tobias Kamke bezwingen konnte. Heute behielt aber Zverev die Oberhand und siegte mit 6:3, 5:7 und 6:4. Sein nächster Gegner ist nun Donald Young, der sich auf seinem bisherigen Karrierehöhepunkt befindet und zuletzt nur dem Weltranglistenvierten Andy Murray unterlegen blieb. Der Brite war im Finale von Bangkok und dem Viertelfinale der US Open Endstation.

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Drei Spiele Sperre für Marko Arnautovic

Werder Bremen muss in den Bundsligapartien gegen Borussia Dortmund, den FC Augsburg und Mainz 05 auf Stürmer Marko Arnautovic verzichten. Nach einem Foul an Sergio Pinto im Nordderby bei Hannover 96 sah Arnautovic von Schiedsrichter Guido Winkmann die rote Karte. Eine ausgesprochen harte Entscheidung, da sich der Kontakt im Kampf um den Ball ereignete und Arnautovic sich umgehend bei Pinto entschuldigte. Dennoch akzeptierten Spieler und Verein das Strafmaß.

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“Petko” rettet den Tag für den DTB

Andrea Petkovic hat mit einem Sieg über die Französin Marion Bartoli das vollständige Aus der DTB-Starter bei den China Open in Peking verhindert. Nachdem zuvor Florian Mayer (0:6, 6:2, 3:6 gegen Ivan Ljubicic) und Philipp Kohlschreiber (2:6, 0:6 gegen Tomas Berdych) bei den Herren in Runde 2 die Segel streichen mussten, konnte sich “Petko” in drei Sätzen gegen ihre derzeit schärfste Konkurrentin im Kampf um die Top Ten der Weltrangliste durchsetzen. In einem abwechselungsreichen Drittrundenmatch siegte die Deutsche mit 4:6, 6:4 und 7:5. Bei einem Break Rückstand im zweiten Durchgang sah es zwischenzeitlich nicht gut für die deutsche Nummer 1 bei den Damen aus, ehe ihr beim Stand von 1:3 vier Spielgewinne in Folge gelangen. Im dritten Satz reichte hingegen eine 5:1-Führung für Petkovic vorerst nicht aus. Bartoli kam auf 5:5 heran, musste aber bei 5:6 erneut einen Aufschlagverlust hinnehmen. Mit dem sechsten Matchball beendete Andrea Petkovic schließlich die Partie und zog ins Viertelfinale ein. Die Gegnerin wird in der Partie zwischen der Weltranglistenvierten Victoria Azarenka (Weißrussland) und Anastasia Pavlyuchenko (Russland) ermittelt. Nach dem aus der beiden Herren und dem krankheitsbedingten Aus Sabini Lisickis ist Andrea Petkovic die einzige verbliebene Deutsche im Wettbewerb.

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Fußballnachrichten vom 27. September

Kreuzbandriss bei Levent Aycicek

Levent Aycicek, Nachwuchskicker des SV Werder Bremen, hat sich beim U19-Pflichtspiel gegen Union Berlin einen Kreuzbandriss zugegezogen und muss voraussichtlich bis zum Jahresende pausieren. Aycicek sicherte sich im Sommer als Juniorennationalspieler mit Deutschland den 3. Platz bei der U17-Weltmeisterschaft in Mexiko. Der 17-jährige nahm mit Werders A-Kader bislang an zwei Freundschaftspielen teil. Beim 4:0-Sieg über den TSV Frankonia Höpfingen traf der Mittelfeldspieler zum Endstand.

Stevens wird neuer Schalke-Coach

Huub Stevens wird in Zukunft den Bundesligakader des FC Schalke 04 trainieren. Dieses Ergebnis zeichnete sich bereits am Sonntag ab, als der HSV bekannt gab, dass Stevens als Kandidat für die Nachfolge Michael Oennings aufgrund dieser Verhandlungen ausscheidet. In der vorigen Woche trat Stevens Vorgänger Ralf Rangnick wegen eines Erschöpfungssyndroms überraschend als Trainer in Gelsenkirchen zurück.

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Julia Görges folgt Angelique Kerber in Runde 2

Nach Angelique Kerber hat mit Julia Görges auch die zweite norddeutsche Tennisspielerin die zweite Runde der Toray Pan Pacific Open in Tokio erreicht. Görges bezwang die Französin Pauline Parmentier mit 6:3 und 6:4. In der zweiten Runde trifft die 22-jährige nun auf Greta Arn, die bis 2007 noch für den DTB antrat, mittlerweile aber unter der Flagge ihres Geburtslandes Ungarn spielt. Angelique Kerber trifft einmal mehr auf Agnieszka Radwanska aus Polen. Vor dem Zweitrundenduell bei den US Open, das Kerber für sich entscheiden konnte, verbrachten beide zusammen mit Radwanskas Schwester Urszula und der Weltranglistenersten Caroline Wozniacki einen gemeinsamen Urlaub.

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