Sokratis Papastathopoulos ist Werderaner

Werder Bremen hat seinen zweiten fitten Innenverteidiger. Der Verein vermeldete am Mittag die Verpflichtung des griechischen Innenverteidigers vom FC Genua 1893. Der 23-jährige wird zunächst für eine Saison ausgeliehen, die Norddeutschen besitzen jedoch eine Kaufoption für eine Weiterverpflichtung. Werder gereit in Zugzwang, nachdem mit Naldo, Sebastian Prödl, Per Mertesacker und Mikael Silvestre gleich vier Innenverteidiger langfristig verletzungsbedingt ausfielen. Vor Sokratis Papastathopoulos verpflichtete man bereits den ehemaligen Nürnberger Kapitän Andreas Wolf ablösefrei für die zentrale Defensive.

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Cedric-Marcel Stebe schlägt Davydenko erneut

Nicolay Davydenko mag den Kontakt zu den Top 10 der ATP-Weltrangliste verloren haben, ein großer Name im Tennissport ist er aber immer noch. Für den DTB-Nachwuchsspieler Cedric-Marcel Stebe wird der 30-jährige Russe jedoch zu einem Lieblingsgegner. Nach seinem sensationellen Erfolg in Stuttgart vor einer Woche schlug Stebe Davydenko heute am Hamburger Rothenbaum erneut und steht abermals im Achtelfinale eines ATP-Turniers. Vor Stebe haben sich bereits die deutsche Nummer 1 Florian Mayer sowie die beiden Norddeutschen Tobias Kamke und Julian Reister die Teilnahme an der Runde der letzten 16 gesichert. Philipp Kohlschreibers Partie gegen Albert Montanes steht noch aus. Sollte Kohlschreiber nach dem Titelverteidiger Andrey Golubev auch noch den Sieger des ATP Turniers von Stuttgart aus dem Vorjahr bezwingen können, würde dies das Spitzenresultat der DTB-Spieler abrunden. Nach den größtenteils enttäuschenden Leistungen in Stuttgart eine kleine Genugtuung für das deutsche Tennispublikum. Beim ebenfalls in dieser Woche stattfindenden Turnier in Atlanta, Georgia, USA hingegen bleiben die Erfolgserlebnisse aus. Sowohl Tommy Haas, als auch Michael Berrer und Matthias Bachinger scheiterten in Runde 1.

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Ja zu Papastathopoulos, nein zu Ignjovski?

Von den zwei freien Planstellen beim SV Werder Bremen wird wohl nur eine besetzt. So zumindest lässt sich die gemeinsame Erklärung von Aufsichtsrat und Geschäftsleitung des Vereins vom gestrigen Abend lesen. Nachdem Klaus Allofs sowohl mit den griechischen Innenverteidiger Sokratis Papastathopoulos, dessen Transferrechte nach einigem hin und her nun beim FC Genua 1893 liegen und dem defensiven Mittelfeldakteur Aleksandar Ignjovski, zuletzt an den TSV 1860 München ausgeliehen, recht weit in den Verhandlungen fortgeschritten schien, hatte der Aufsichtsrat einen Tranferstopp verkündet. Der norddeutsche Bundesligist und viermalige Meister wird in der kommenden Saison zum ersten Mal seit der Saison 2003/04 nicht international vertreten sein. Im Gegenzug tätigte man allerdings am Transfermarkt erhebliche Nettoinvestitionen, vor allem für den Kreativspieler Mehmet Ekici, der im Vorjahr vom FC Bayern an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen war und dort einen starken Eindruck hinterließ.

“Wenn ein gangbarer Weg gefunden wird, unterstützen wir die Bemühungen, die derzeitige personelle Lage in der Innenverteidigung noch zu verbessern.”, wird der Aufsichtsratsvorsitzende Willi Lemke nun auf der Homepage des SV Werder zitiert. Zeitgleich vermeldet die greichische Presse, dass Papastathopoulos zu Verhandlungen nach Deutschland gereist ist. Die Informationen verdichten sich in eine Richtung: Papastathopoulos soll noch ausgeliehen werden, um neben Neuzugang Andreas Wolf vom 1. FC Nürnberg zum Bundesligastart eine vollständige Innenverteidigung mit Erstligaerfahrung aufbieten zu können. Auf Talent Ignjovski, der vor Wochen bereits zur medizinischen Untersuchung in Bremen war, werden Allofs und die Fans wohl verzichten müssen. Der Abgang von Torsten Frings müsste dann mit einem “Sechser” aus den eigenen Reihen ersetzt werden. Oder mit Tom Trybull, der aus Rostock an die Weser wechselte, zunächst aber wohl für die Reserve vorgesehen ist.

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Kamke und Reister am Rothenbaum souverän in Runde 2

Die bet-at-home.com-Open am Hamburger Rothenbaum starten aus deutscher Sicht höchst erfolgreich. Nach Bastian Knittel und Florian Mayer stehen auch die beiden Nordlichter Tobias Kamke und Julian Reister in der zweiten Runde. Reister, der im Vorjahr das Achtelfinale erreichte, dort aber am für Usbekistan startenden Denis Istomin scheiterte, korrigierte sein Ausscheiden am Nachmittag und besiegte Istomin dieses Mal klar mit 6:3 und 6:4. In der zweiten Runde wartet nun Guillermo Garcia-Lopez auf den 25-jährigen Lokalmatadoren. Noch einfacher hatte es der Lübecker Tobias Kamke, der Pere Riba aus Spanien mit 6:1 und 6:1 nicht den Hauch einer Chance ließ und somit nach der Auszeit, die sich Kamke wie fast alle deutschen Starter in Stuttgart nahm, wieder an die Form des Turniers in Newport vor zwei Wochen anknüpfte. Kamke wird in der zweiten Runde auf den Argentinier Juan Ignacio Chela treffen.

Alle Ergebnisse vom Montag:

Julian Reister – Denis Istomin (UZB) 6:2, 6:4

Tobias Kamke – Pere Riba (ESP) 6:1, 6:1

Bastian Knittel – Ivan Dodig (CRO) 6:4, 6:3

Jarkko Nieminen (FIN) – Santiago Giraldo (COL) 6:4, 6:3

Carlos Berlocq (ARG) – Robin Haase (NED) 6:2, 6:2

Lukas Rosol (CZE) – Potito Starace (ITA) 7:6, 6:1

Victor Crivoi (ROU) – Guillermo Olaso (ESP) 6:4, 6:3

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Bastian Knittel siegt erstmals auf der ATP-Tour

Tennisprofi Bastian Knittel hat in der ersten Runde der bet-at-home.com-Open am Hamburger Rothenbaum erstmals ein Match auf der ATP-Tour gewinnen können und zog als erster deutscher Starter auf dem Court in die zweite Runde des Turniers ein. Der 27-jährige Baden-Württemberger besiegte den Kroaten Ivan Dodig mit 6:4, 6:3 glatt in zwei Sätzen. Auch der nächste Gegner Knittels stammt aus Kroatien, allerdings stellt der an Position 12 gesetzte Marin Cilic (Freilos in Runde 1) schon ein höheres Kaliber als Dodig dar. Neben Knittel treten sieben weitere DTB-Spieler beim höchstdotierten deutschen Tennisturnier an, darunter die Nordlichter Tobias Kamke (gegen Pere Riba, Spanien) und Julian Reister (gegen Denis Istomin, Usbekistan). Einziger gesetzter Deutscher ist Florian Mayer, der in der ersten Runde wie alle Spieler auf der Setzliste ein Freislos bekam.

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Deutschland verpasst den Sieg im Mannschaftsspringen an den letzten drei Hindernissen

Nur drei Hindernisse fehlten dem deutschen Team beim Mannschaftsspringen beim CHIO in Aachen. Nach sieben Ritten hatten Christian Ahlmann, Carsten-Otto Nagel, Janne-Friederike Meyer und Ludger Beerbaum nach Abzug der Streichergebnisse 8 Strafpunkte. Die Niederlande lagen nach acht Ritten bei 12 Punkten und auch die Franzosen mit noch einem ausstehenden Ritt hätten nicht auf weniger als 12 Punkte kommen können. Ludger Beerbaum benötigte also auf Gotha einen fehlerfreien Ritt, um den Sieg vorzeitig zu sichern. Bis zu den letzten drei Hindernissen leisteten sich Reiter und Pferd keine Unsicherheit. Dann fiel die erste Stange: Stechen mit den Niederländern und vielleicht auch den Franzosen? Nein, denn auch das letzte Hindernis im Parcours fiel. Am Ende standen also 8 Punkte auf Beerbaums Konto, 16 in der Addition aller Reiter. Auch die Franzosen bleieben nicht ohne Fehler und somit sicherten sich die Niederländer doch noch den Sieg im Mannschaftsspringen. Deutschland wird gemeinsam mit Großbritannien und Irland, das nach dem ersten Durchgang mit vier Springern noch deutlich zurücklag, Zweiter.

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Cedrik-Marcel Stebe im Viertelfinale am Stuttgarter Weissenhof

Der schlimmstmögliche Fall für Turnierdirektor Edwin Weindorfer ist ausgeblieben. Während zur Stunde der letzte gesetzte Spieler im Stuttgarter ATP Turnier, Mikhail Youzhny, um den Einzug in die dritte Runde kämpft, steht dort zumindest auch ein deutscher Spieler. Newcomer Cedrik-Marcel Stebe sicherte sich seinen zweiten Matchgewinn überhaupt auf der Tour und bezwang den Italiener Fabio Fognini mit 7:6 und 6:4. Bemerkenswert waren dabei vor allem die insgesamt elf Aufschlagverluste, die sich die Kontrahenten leisteten.

Stebe kam gut in ein von Beginn an umkämpftes Match und konnte Fognini gleich im ersten Spiel der Partie den Aufschlag abnehmen. Stebe mühte sich mit Erfolg durch die eigenen Services, Fognini hatte in der Folge weniger Probleme und sicherte die eigenen Aufschlagspiele zwei Mal zu Null. Stebe stand unter Druck und musste letztlichdas Re-Break zum 3:3 zulassen. Die Spieler brachten nun etwas Konstanz in den Aufschlag, bei allerdings konstant niedriger Quote für den 1. Service. Beim Stand von 5:5 bekam Stebe wieder einmal eine Breakmöglichkeit und nutzte diese dann, nur um wieder das Re-Break zuzulassen. Ein Netzroller und ein Doppelfehler brachten den Deutschen um die ersten zwei Satzbälle und auch ein Dritter blieb ungenutzt. Ein sehr schwacher Stoppball lieferte Fognini den Breakball und ein verschlagener Schmetterball Stebes rettete den Italiener ins Tie Break. Hier gelang dem Newcomer eine schneller 6:3-Führung, aber bei eigenem Aufschlag wurden auch Satzball 4 und 5 vergeben. Da aber auch Fognini weiterhin Fehler machte, konnte Stebe den Tie Break letztlich doch noch gewinnen.

Im zweiten Satz wurde die Partie dann beinahe hanebüchen. In den ersten acht Spielen gab es sage und schreibe sechs Aufschlagverluste. Beim Stand von 4:4 bekam Stebe dann endlich Höhenluft, zog das Tempo an und sicherte sich mit zwei weiteren Spiegewinnen als einziger deutscher Starter den Viertelfinaleinzug im tradionsreichen Turnier des Tennisclubs Weissenhof. Großes Tennis wurde den Zuschauern dabei nur ganz selten geboten. Das Match war von sehr vielen Fehlern geprägt und insbesondere Fognini äußerte mehrfach seinen Unmut, indem er seinen Schläger von sich warf. Nach der Nummer 29, Nicolai Davydenko und der Nummer 39 Fabio Fognini wartet nun mit dem Spanier Pablo Andujar die Nummer 55 auf Stebe. Sollte der junge Deutsche kurzfristig die Fehlerfrequenz senken, muss der Weg durch das Turnier dort noch nicht vorbei sein.

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Tobias Kamke scheitert im Halbfinale von Newport

Tobias Kamke im Interview

Tobias Kamke (rechts) im Interview

Der Lübecker Tennisprofi Tobias Kamke hat das Finale des ATP-Turniers in Newport, Rhode Island, USA, verpasst. Der 25-jährige unterlag dem an Nummer 1 gesetzten US-Amerikaner John Isner mit 5:7 und 6:7. Damit muss Kamke weiter auf seine erste Finalteilnahme in einem ATP-Turnier warten. Neben Tobias Kamke waren unter anderem auch Tommy Haas, Mischa Zverev und Dustin Brown am in Newport am Start, scheiterten aber vorzeitig. Kamke, der zuletzt auf Rang 96 der Weltrangliste abgerutscht war, bekommt für den Halbfinaleinzug 90 Punkte gutgeschrieben und dürfte sich damit im Ranking wieder leicht verbessern. John Isner, der vor allem als Sieger des Marathonmatches gegen Nicolas Mahut im Wimbledonturnier 2010 in Erinnerung blieb, gewann gegen Tobias Kamke den dritten Tie Break im Turnierverlauf und bleibt weiterhin ohne Satzverlust. Sein Finalgegner wird in der Partie zwischen Olivier Rochus (Belgien) und dem Qualifikanten Michael Yani (USA) ermittelt. Yani nahm unter anderem Tommy Haas aus dem Turnier und bezwang in der Qualifikation Andre Begemann.

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Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang

Der Traum von olympischen Winterspielen in Deutschland ist geplatzt. Das Internationale Olympische Komitee hat heute im südafrikanischen Durban die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele und Winterparalympics 2018 vergeben. Gleich im ersten Wahlgang setzte sich Pyongchang (Südkorea) gegen die Mitbewerber aus München und Annecy (Frankreich) durch. Pyeongchang galt dabei nach zwei erfolglosen Bewerbungen zuletzt als Favorit, während Annecy nur Außenseiterchancen eingeräumt wurden. Die Stimmenverteilung entsprach diesen Einschätzungen. Pyeongchang übertraf mit 63 Stimmen den für die absolute Mehrheit erforderlichen Wert von 48 Stimmen deutlich. 25 IOC-Mitglieder stimmten für München, lediglich sieben votierten für Annecy. Die Wintersporteliten werdern sich damit vom 9. bis 25. Februar 2018 in Südkorea messen.

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Tommy Haas siegt zum ersten Mal nach seinem Comeback

Tommy Haas, Halle 2011

Tommy Haas kann noch siegen. (Foto: sportistnord.de)

Im vierten Anlauf ist Tommy Haas nach seiner 15-monatigen Verletzungspause der erste Sieg geglückt. Beim ATP Turnier in Newport, Rhode Island zum Ausklang der Rasensaison besiegte der 33-jährige Landsmann Michael Berrer mit 7:6 und 6:3. In der ausgeglichenen Partie machte die ehemalige Nummer 2 der Weltrangliste die entscheidenden Punkte und kam so zum Erfolg. Die ATP führt Haas derzeit lediglich auf Rang 728 der Weltrangliste, seine früheren Erfolge sichern ihm zur Zeit jedoch noch regelmäßige Wild Cards, die Haas den Gang durch die Qualifikation ersparen. Diesen Weg musste sein nächster Gegner Michael Yani aus den USA gehen. Dabei bezwang die Nummer 326 der Welt gestern auch den Deutschen Andre Begemann. Neben Tommy Haas stehen auch Tobias Kamke (7:6, 6:3 über Alex Bogdanocic, USA) und Matthias Bachinger (7:6, 6:7, 6:1 gegen Dustin Brown) im Achtelfinale.

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