Nordwind in Wimbledon

Julian Reister und Dustin Brown haben sich für das Hauptfeld des Wimbledon-Turniers qualifiziert. Reister bezwang in der dritten Qualifikationsrunde den Portugiesen Joao Sousa mit 6:3, 6:3 und 6:3 und bestätigte seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen. Der 27-jährige Reinbeker gewann in Rom und dem französischen Blois zwei Challengertitel und qualifizierte sich auch für die French Open. Reister gehört zum dritten Mal zu den 128 Teilnehmern am prestigeträchtigsten Wettbewerb des Tenniskalenders. 2010 überstand er dabei sogar die erste Runde. Für Julian Reister, der sich bereits wieder auf Weltranglistenposition 122 vorgekämpft hat, ist es der nächste Schritt auf dem Weg zurück in die Top 100.

Von diesen Regionen ist Dustin Brown derzeit etwas entfernt. Vor dem heutigen 7:6, 6:3 und 6:2 über Evgeny Korolev aus Kasachstan gelang dem 28-jährigen zuletzt zum Jahreswechsel in Doha die Qualifikation zu einem Turnier auf Tourniveau. In der Weltrangliste rutschte Brown in Folge dessen auf Platz 187 ab. Im Doppel konnte sich der Deutsch-Jamaikaner dagegen besser in Szene setzen und in diesem Jahr ein Finale sowie zwei Halbfinalteilnahmen verbuchen. Auch in diesem Wettbewerb darf Dustin Brown noch an der Seite des Australiers Rameez Junaid auf die Qualifikation hoffen.

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Die Regionalliga Nord 2013/14

Die Regionalliga Nord ist komplett! Nach Eintracht Braunschweig II und Eintracht Norderstedt hat auch der SV Eichede den Schritt in die Viertklassigkeit vollendet. Der Meister der Schleswig-Holstein-Liga bezwang Norderstedt im letzten Relegationsspiel mit 2:0 (2:0).

TSV Havelse
VfL Wolfsburg U23
Hannover 96 U23
Werder Bremen U23
VfR Neumünster
ETSV Weiche Flensburg
Goslarer SC 08
BSV SW Rehden
VfB Oldenburg
SV Meppen
BV Cloppenburg
FC St. Pauli U23
Hamburger SV U23
SC Victoria Hamburg
SV Wilhelmshaven
Eintracht Braunschweig U23
Eintracht Norderstedt
SV Eichede
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Sebastian Schepers vom SV Meppen ist Spieler der Saison

Die Regionalliga Nord und Sport ist Nord haben auf Facebook den Spieler der Saison 2012/13 in der Regionalliga Nord gesucht. 2011 Nutzer beteiligten sich und die Wahl fiel auf Sebastian Schepers, den 25-jährigen Linksverteidiger des SV Meppen. Schepers behielt gegen namhafte Konkurrenz die Oberhand und wurde für eine starke Saison belohnt, die er mit seinem Verein zwar nur auf Tabellenrang 11 beendete, sich selbst aber dabei unverzichtbar machte. Schepers verpasste nur einen Einsatz aufgrund einer Gelbsperre und wurde lediglich im letzten Saisonspiel ausgewechselt. Als Abwehrspieler gelang ihm dazu sogar auch noch ein Treffer.

Die Spieler auf Platz 2 und 3 der Abstimmung wird man in der Regionalliga Nord wohl vorerst nicht mehr zu Gesicht bekommen. Felix Kroos von Werder Bremen erkämpfte sich zum Saisonende einen festen Platz im Bundesligakader der Grün-Weißen und Marcel Schied stieg mit Holstein Kiel in die 3. Liga auf.

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Werder Bremen erhöht die Dauerkartenpreise

Ein Kommentar von Stefan Oliver Brinkmann

In der kommenden Saison müssen Dauerkartenbesitzer beim SV Werder Bremen etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Verein hebt die Preise für Jahreskarten zur neuen Spielzeit um vier bis sieben Prozent an. Ein Sitzplatzticket im überdachten Unterrang der Westkurve wird beispielsweise laut Preisliste künftig mit 365 € statt der bisherigen 350 € veranschlagt. Von diesem Schritt ausgenommen sind die Stehplätze in der Ostkurve des Weserstadions.

Die Umstände der anstehenden Preiserhöhung stoßen nicht wenigen Fans unangenehm auf. Dazu tragen auch die zuletzt mageren Leistungen bei, die das Bundesligateam der Grün-Weißen (nicht nur) bei Heimspielen anbot. Auch die Vermittlung ihrer Notwendigkeit von Seiten der Vereinsführung weist Mängel auf. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Klaus Filbry, preist die Dauerkarte auf der Homepage des Vereins als weiterhin „attraktives Angebot” im Vergleich zum Einzelticket an, doch auch dieser Einwand hilft wenig. Den Hinweis auf ein marktgerechtes Vorgehen des Vereins – immerhin konnte Werder die veranschlagten 25.000 Jahrestickets bislang immer problemlos absetzen – ließ er von vornherein aus. Vielleicht ist der Verzicht auf dieses Argument vernünftig, um bereits im Vorfeld Feuer aus einer möglichen öffentlichen Diskussion zu nehmen, aufrichtig ist er aber nicht. Stattdessen bietet Filbry die Begründung an, man müsse „auf gestiegene Kosten reagieren”, die sich unter anderem aus einer erhöhten Abgabe an den Verkehrsverbund VBN ergeben. Mit der kostenlosen Nutzung des Nahverkehrs vor und nach dem Spiel bietet man dem Kunden, zugegeben, auch einen nicht zu leugnenden Komfort bei der Anreise zu den Spielen an. Es ist allerdings höchst zweifelhaft, dass diese Abgabe die Ersparnisse des Vereins aus den Reduzierungen des Spieleretats in der vergangenen und auch der neuen Saison überkompensiert und man sich somit tatsächlich mit „gestiegenen Kosten” auseinandersetzen muss. Die Vereinsführung sollte sich dessen bewusst sein, dass die Qualität des angebotenen Produkts in Folge dieser Maßnahmen stark nachgelassen hat, wie der Blick auf das Spielfeld in der abgelaufenen Saison ein ums andere Mal verdeutlichte. Diesem Dilemma kann man in der Welt des Profisports recht einfach begegnen: mit mehr Geld! Dies ist auch den Anhängern des SV Werder Bremen bewusst und sehr wahrscheinlich sind diese auch in der Mehrzahl bereit, mehr Geld zu bezahlen. Man sollte sie aber nicht dadurch verärgern, indem man sie für dumm verkauft. Werders Problem sind nicht gestiegene Kosten, sondern gesunkene Einnahmen. So fehlen seit Jahren die Prämien aus den Europapokal-Wettbewerben und auch der Anteil an den Fernsehgeldern ist aufgrund der zuletzt schwachen Platzierungen in der Bundesliga rückläufig. Diese Einnahmen müssen nun auf anderem Wege generiert werden. Eine mögliche Maßnahme ist die Anhebung der Eintrittskartenpreise.

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Tommy Haas beeindruckt in Paris

Gerade zwei Tage ist es her, dass Tommy Haas den Marathonmann John Isner in seiner ureigensten Disziplin bezwingen konnte. Wer dachte, dass dieser hart erkämpfte Triumph dem 35-jährigen gebürtigen Hamburger köperlich zu schaffen macht, sah sich spätestens heute im Irrtum. Haas bezwang seinen Achtelfinalgegner Mikhail Youzhny mit 6:1, 6:1 und 6:3 klar und deutlich in nur 84 Minuten und stellte wieder einmal seine beeindruckende Form unter Beweis. Im zwölften Anlauf gelang ihm nun endlich auch in Paris der Einzug in die Runde der letzten Acht, eine Leistung, die Haas in den anderen drei Grand-Slam-Turnieren längst erbringen konnte. Aber warum sollte der Weg des Deutschen beendet sein, wenn er im Viertelfinale auf den Sieger des Matches zwischen dem Weltranglistenersten Novak Djokovic und Landsmann Philipp Kohlschreiber trifft? Leise Hoffnungen keimen auf, dass die Durststrecke der DTB-Athleten in den Einzelwettbewerben der vier großen Turniere endlich ein Ende haben könnte. Zuletzt siegte 1999 Steffi Graf – in Roland Garros! An den letzten Sieg eines deutschen Spielers in der Herrenkonkurrenz von Paris erinnern sich wohl nur die wenigsten Leser: 1937 bezwang Henner Henkel den Briten Henry Austin. Aber auch wenn es in diesem Jahr nicht soweit kommen sollte, bereitet Tommy Haas dem Tennispublikum im Land wieder große Freude. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, nachdem der weiße Sport zuletzt sehr ins Abseits geraten ist. Ein ganz großer Erfolg würde natürlich seinen entsprechenden Beitrag zur weiteren Entwicklung leisten. Es bleibt zu hoffen, dass das aktuelle Sportstudio seine Ankündigung für die Sendung am kommenden Samstag nicht einhalten kann.

Vielleicht gilt ja stattdessen

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Mit der Zeit wird alles heil…

… nur Oberneuland hat sein Teil. Die Insolvenz des FC Oberneuland zum Ausklang der abgelaufenen Saison entpuppte sich letztlich als übelriechendes Lüftchen und nicht als die befürchtete giftige Wolke. Am Ende bleibt vom großen Aufschrei der Empörung über den unmöglichen Zeitpunkt des Insolvenzantrages und das unzureichende Regelwerk des Verbandes nur noch gehöriger Schrecken. Alle weiteren Auswirkungen hat der Regionalligameister Holstein Kiel im Alleingang beseitigt. Zunächst beförderten sich die Störche mit einem Sieg über den TSV Havelse eigenhändig zurück auf Platz 1 der Liga und sicherten sich somit die Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg. Dem zweiten Leidtragenden des Vorfalls, dem SV Wilhelmshaven öffnete man im letzten Saisonspiel gegen den SC Victoria Hamburg die Türen zum Klassenerhalt. Einzig schaffte es der SVW nicht, unmittelbar seinen Nutzen daraus zu ziehen. Anstatt des nun benötigten Sieges gegen den VfB Oldenburg setzte es zum Ligafinale eine 1:2-Niederlage, womit Platz 15 und der Verbleib in der Liga vorerst verpasst wurden. Diesen Verbleib stellte Holstein Kiel am heutigen Tag sicher. Man bezwang mit Hessen Kassel den Meister der Regionalliga Südwest auch im zweiten Relegationsspiel um den Aufstieg in Liga 3 und räumte damit den eigenen Platz in der Regionalliga Nord. Dieser wird jetzt für den besten – und einzigen – sportlichen Absteiger frei: den SV Wilhelmshaven.

Ende gut, alles gut? Nicht wirklich! Das Regelwerk des Verbandes bedarf bezüglich des Umgangs mit Insolvenzen dringender Überarbeitung. Nicht der FC Oberneuland beantragte die eigene Insolvenz, sondern ein Gläubiger. Dies erklärt den Zeitpunkt kurz vor Toreschluss zumindenst im Ansatz. Am Verein haftet der Vorwurf, von diesen Umständen informiert gewesen zu sein. Verhindern ließen sie sich wohl nicht, der Paukenschlag, welcher der Liga plötzlich in den Ohren hallte, hätte allerdings deutlich leiser vonstatten gehen können. Aber auch dies hätte den NFV nicht von seiner Verantwortung befreit. Die letztlich zur Anwendung gekommene Maßnahme, alle Spiele des FCO aus der Wertung zu nehmen, war alles andere als eine Wunschlösung. Leider ließen die Statuten dem Verband keine Wahl. Dies muss und wird sich auch ändern. Ein anderer Ausgang aber hätte wiederum zwei identische Fälle – die Insolvenzen des VfB Lübeck und des FC Oberneuland – auf unterschiedliche Art und Weise behandelt. Auch dies scheint keine taugliche Musterlösung zu sein. Überhaupt stößt es übel auf, dass mit dem gleich zwei Teams während des laufenden Wettbewerbs der Insolvenz zum Opfer fielen. Damit konnte Kiel letztlich Aufstiegs- und Abstiegsfrage klären. Apropos Aufstieg: Der Weg aus den unteren Ligen in die Regionalliga Nord erfreut sich ebenfalls nicht allzugroßer Beliebtheit. Diverse Teams verzichteten auf ihr mögliches Recht, sich für die neue Spielzeit zu qualifizieren. Aus der Bremenliga nimmt mit dem Brinkumer SV der Fünftplatzierte der Spielrunde an der Aufstiegsrunde teil, in Hamburg reichte Norderstedt Rang 4 zur Qualifikation für diese. Umsicht mit dem Thema Aufstieg und seinen finanziellen Konsequenzen mag in Zukunft die eine oder andere Insolvenz verhindern. Sportlich gewollt können diese Resultate nicht sein. Die oberste Amateurklasse sollte weder Spielball hochsubventionierter Unternehmungen wie RB Leipzig, nach das Grab falsch kalkulierender Clubs mit übertriebenem Ehrgeiz sein. Stattdessen erfreut man sich gern an dem, was z.B. der TSV Havelse anbieten konnte. Nun verliert ausgerechnet dieses Team sowohl den Trainer als auch die besten Spieler an den Zweiligisten Paderborn, aber das steht auf einem anderen Zettel. Die Insolvenz der Vereine VfB Lübeck und FC Oberneuland betrafen letztlich nur zwei Vereine unmittelbar, nämlich die beiden zahlungsunfähigen Clubs selbst. Für die Regionalliga Nord gibt dieser Ausgang Anlass zum Durchatmen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die Geschichte dennoch böse hätte enden können. Die entscheidenden Faktoren dafür lagen nicht in der Hand des Verbandes, aber dorthin gehören sie für die Zukunft!

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Im Norden nichts Neues

Der THW Kiel ist wieder einmal Deutscher Handballmeister

Der THW Kiel hat sich den 18. Meistertitel in der Handball-Bundesliga gesichert. Der Titelverteidiger bezwang mit den Rhein-Neckar Löwen den Tabellenzweiten und ärgsten Verfolger mit 31:25 und ist damit bereits nach 31 absolvierten Ligaspielen von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen. Der THW gewann damit acht der letzten neun Deutschen Handballmeisterschaften. Lediglich 2011 musste man dem HSV Hamburg den Vortritt lassen. Die makellose Bilanz aus dem Vorjahr mit 34 Siegen aus 34 Spielen konnte man in dieser Saison hingegen nicht wiederholen. Bislang stehen 27 Siege auf dem Konto der Zebras einem Unentschieden und drei Niederlagen gegenüber.

Nach dem bereits gesicherten Pokalsieg hat der THW Kiel am ersten Juniwochenende noch die Chance, mit einem Erfolg in der Champions League das Triple zu verteidigen. Es wäre das insgesamt vierte Jahr der Vereinsgeschichte, in dem die Kieler innerhalb einer Spielzeit gleich drei Titel in die Vereinsvitrine stellen dürfen.

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Wir suchen den besten Spieler der Regionalliga Nord Saison 2012/2013

Die Regionalliga Nord und Sport ist Nord wählen gemeinsam mit eurer Hilfe den Regionalligaspieler der Saison! Von heute an bis zum 25. Mai um 23.59 Uhr habt ihr die Möglichkeit, mit uns geeignete Kandidaten für die Finalabstimmung zu suchen. Die Teilnahme ist einfach. Antwortet auf den Facebookseiten von Regionaliga Nord oder Sport ist Nord auf den Beitrag zur Wahl und gebt dabei drei Spieler und deren Teams an. Die Reihenfolge ist dabei entscheidend, also nennt bitte den eurer Meinung nach besten Spieler auch zuerst.

Aus den gewichteten Stimmen werden wir nach Ablauf der Frist eine Liste mit den fünf besten Spielern der Saison erstellen. Diese wird im Anschluss um eine Juryauswahl ergänzt und erneut zur Wahl gestellt. Hier habt ihr dann noch eine Stimme. Der Spieler, der im 2. Wahlgang die meisten Stimmen erhält, ist Spieler der Saison. Achtung: Es werden natürlich nur Stimmen für Spieler gewertet, die in dieser Saison auch in der Regionalliga Nord aktiv waren. Ob sie darüber hinaus z.B. auch noch in der Bundesliga Spiele absolviert haben, spielt keine Rolle.

Die Vorauswahl wird nach dem Modus der übertragbaren Einzelstimme durchgeführt. Sollte eure Erststimme nicht zur Anwendung kommen, da euer Kandidat bereits sicher gewählt oder ausgeschieden ist, kommt die zweite Stimme zur Anwendung. Jeder Facebookaccount darf natürlich nur ein Mal abstimmen.

Abstimmen könnt ihr hier oder hier. Viel Spaß!

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Aufstieg, Relegation oder Ligaverbleib – Wochen der Wahrheit für den VfL Osnabrück

Zwei Spiele entscheiden über Wohl und Wehe des VfL Osnabrück. Aufstieg, Relegation oder Verbleib in Liga 3 – alle Optionen stehen den Lila-Weißen noch offen. Durch den Sieg gegen Wacker Burghausen am letzten Spieltag und die Aussetzer der Konkurrenz hat sich die Ausgangslage des VfL erheblich verbessert. Man hat das eigene Schicksal wieder in der Hand. Wann darf an der Bremer Brücke gefeiert werden, wann muss man zittern, wann kann man trauern:

Der VfL Osnabrück steigt direkt in die 2. Bundesliga auf, wenn:

- beide Spiele in Bielefeld und gegen Aachen gewonnen werden und Bielefeld bei einem Sieg in Burghausen am letzten Spieltag nicht mit mehr als einem Tor höherer Differernz siegt, als der VfL gegen Aachen

- bei einem Sieg gegen Bielefeld und einem Unentschieden gegen Aachen, wenn Bielefeld in Burghausen nicht gewinnt und Münster sowie Heidenheim nicht beiden verbleibenden Spiele gewinnen

- bei einem Sieg gegen Bielefeld und einer Niederlage gegen Aachen, wenn Bielefeld in Burghausen verliert und dabei nicht mehr als ein Tor auf den VfL aufholt. Zudem darf Münster nicht mehr als 3, Heidenheim nicht mehr als 4 Punkte aus den verbleibenden Spielen holen

- bei einem Unentschieden in Bielefeld, wenn der VfL Aachen schlägt und Bielefeld in Burghausen verliert, wobei Heidenheim in diesem Fall wiederum nicht mehr als 4, Münster nicht mehr als 3 Punkte holen darf

Der VfL Osnabrück kommt in die Relegation, wenn

- er gegen Bielefeld nicht gewinnt und Bielefeld in Burghausen punktet, sofern Münster in den beiden verbleibenden Partien nicht besser punktet als der VfL und Heidenheim nicht mehr als einen Punkt aufholt

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Judo: EM-Team Bronze für Männer und Frauen

Zum Abschluss der Judo-Europameisterschaften in Budapest holen die Teams der deutschen Männer und Frauen jeweils Bronze. Sebastian Seidl, René Schneider, Sven Maresch, Mark Odenthal und Robert Zimmermann, der im letzten Kampf den entscheidenden Punkt per Ippon durch Tomoe Nage holte, sicherten sich im Kampf um Platz 3 gegen die Niederlande den Sieg. Die Leistung ist umso stärker einzustufen, da mit Ole Bischof, Andreas Tölzer und Dimitri Peters die drei Medaillengewinner der Olympischen Spiele von London im vergangenen Jahr nicht am Start waren.

Zuvor sicherten sich bereits die Frauen um Sappho Coban, Mareen Kräh, Martyna Trajdos, Laura Vargas-Koch und Luise Malzahn mit einem klaren 5:0 gegen Österreich ebenfalls Bronze. Miryam Roper kam für das Team in den vorherigen Duellen mit Frankreich und Slowenien zum Einsatz. In den Einzelentscheidungen am Freitag und Samstag reichte es nur für Laura Vargas-Koch in der Klasse bis 70kg zu einer Medaille. Auch hier gab es Platz 3.

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