Bundesliga: Spieler des fünften Spieltags

Drei von vier Nordclubs gelang es an diesem Spieltag zu punkten. Lediglich der VfL Wolfsburg blieb beim FC Bayern chancenlos. Es gelang nicht, dem Rekordmeister zum ersten Punktverlust der Saison zu bringen. Der Hamburger SV verspielte in der Nachspielzeit noch zwei Zähler bei Borussia Mönchengladbach, konnte aber Schwung aus dem Sensationssieg gegen den BVB mitnehmen und zeigte sich deutlich verbessert. Hannover 96 und Werder Bremen gewannen ihre Spiele gegen Nürnberg und in Freiburg.

Hamburger SV

So sehr die Leistung des HSV erfreute: Bei Borussia Mönchengladbach hätten drei Punkte eingefahren werden müssen. Die Rothosen konnten weder die Überzahl nach Stranzls Platzverweis noch den daraus resultierenden Elfmeter entscheidend nutzen. So wurde der zweite Innenverteidiger Gladbachs, Alvaro Dominguez, zum Spielverderber. Die Hoffnung auf eine Wende konnte dieser mit dem späten Ausgleich aber nicht trüben, zumal neben dem gestern wenig geprüften Keeper René Adler und Rafael van der Vaart ein weiterer Hoffnungsträger auftrat: Milan Badelj! Der Kroate überzeugte mit einer eindrucksvollen Leistung als Lenker im Mittelfeld, bereitete das zwischenzeitliche 2:1 durch Rudnevs vor und verdiente sich damit die Titel Spieler und Neuzugang des Spieltags.

Spieler des Spiels Anzahl
René Adler 3
Rafael van der Vaart 1
Milan Badelj 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
René Adler 3
Rafael van der Vaart 1
Milan Badelj 1

Werder Bremen

Werder lieferte im Breisgau im Grunde das Gegenstück zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Wochenende. Nachdem die Grün-Weißen in der ersten Halbzeit von defensivstarken Freiburgen komplett abgemeldet wurden und verdient zurücklagen, schlugen sie nach der Pause unvermittelt zu. Akpala und Hunt drehten mit ihren Toren die Partie, die Bestleistungen lieferten jedoch andere. Torhüter Sebastian Mielitz bleib fehlerfrei und sicherte mit starken Aktionen die Punkte. Gerade die Szene gegen Freiburgs Caligiuri kurz vor Schluss wurde dabei zu wenig gewürdigt. Obwohl der Angreifer den Ball haarscharf am Torwart vorbeischiebt, trifft er nur den Pfosten. Dies ist Mielitz zu verdanken, der im 1-gegen-1 das Tor verbarrikadierte und den Ausgleich damit unmöglich machte. Als bester Neuzugang trat erneut Kevin de Bruyne auf den Plan, der nicht nur den Führungstreffer vorbereitete, sondern auch ansonsten an allen Offensivaktionen beteiligt war. Diese dürften aber in Zukunft wieder häufiger auftreten.

Spieler des Spiels Anzahl
Aaron Hunt 2
Kevin de Bruyne 2
Sebastian Mielitz 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
Kevin de Bruyne 3
Theodor Gebre Selassie 1
Nils Petersen 1

Hannover 96

Hannover 96 ist nach der ersten Pflichtspielniederlage in Hoffenheim gegen den 1. FC Nürnberg in die Erfolgsspur zurückgekehrt und sicherte sich einen 4:1-Erfolg. Mit einem Tor und zwei Vorlagen beeindruckte Szabolcs Huszti wieder einmal und ist damit klar bester Neuzugang der Partie. Spieler des Spiels wird jedoch ein anderer. Zwar nahm Leon Andreasen nur zehn Minuten teil, allerdings muss die bisherige Saisonleistung des Unglücksraben gewürdigt werden – und zumindest für die Hinrunde dürfte sich hier die letzte Chance dafür ergeben. Der Däne lieferte ein märchenhaftes Comeback und brachte sensationelle Leistungen, muss nun aber wieder lange pausieren. Nach der Diagnose Kreuzbandriss kann man Andreasen nur die Daumen drücken, dass er noch einmal die Kraft für ein erneutes Comeback findet.

Spieler des Spiels Anzahl
Szabolcs Huszti 2
Ron-Robert Zieler 2
Leon Andreasen 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
Szabolcs Huszti 3
Adrian Nikci 1
Felipe 1

VfL Wolfsburg

Bayern ohne Punktverlust, die Wölfe mit dürftigen Auftritten – irgendwie war das Resultat vom Dienstag Abend zu erwarten. Torhüter Diego Benaglio wurde praktisch gezwingen, sich auszuzeichnen und es gelang ihm auch oft, wenn auch nicht oft genug. 14 Torchancen reichten dem Rekordmeister letztlich zu drei Treffern und dem ungefährdeten Sieg. Auf der Gegenseite wurde nur Ivica Olic einmal gefährlich, besser machte es aber keiner der Neuzugänge in den Reihen der Wölfe.

Spieler des Spiels Anzahl
Diego Benaglio 3
Ivica Olic 2
Neuzugang des Spiels Anzahl
Ivica Olic 3
Naldo 1
Diego 1
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Bundesliga: Spieler des 4. Spieltags

Der vierte Spieltag stand aus Nordperspektive im Zeichen der Überraschungen. Positiv fiel hier der Hamburger SV ins Auge, der die Serie Borussia Dortmunds von 31 Spielen ohne Niederlage beendete und damit den selbst gehaltenen Rekord sicherte. Die treffsicheren Hannoveraner musste hingegen bei der bisherigen Schießbude der Liga in Hoffenheim eine Schlappe hinnehmen. Werder Bremen und der VfL Wolfsburg gingen in der Favoritenrolle in ihre Heimspiele, erreichten aber jeweils nur ein Unentschieden.

Hamburger SV

Beim Sieg des HSV gegen den amtierenden Doublesieger traten gleich mehrere Akteure in den Vordergrund, aber selbst Doppeltorschütze Son oder auch der an allen Treffern beteiligte Niederländer Rafael van der Vaart konnten sich mit ihren Leistungen nicht gegen Keeper René Adler durchsetzen. Dem ehemaligen Nationaltorhüter ist es zu verdanken, dass trotz eines deutlichen Chancenvorteils der Gäste die ersten drei Punkte dieser Saison an der Elbe bleiben konnten. Damit ist Adler bereits zum dritten Mal Spieler und Neuzugang des Spieltags.

Spieler des Spiels Anzahl
René Adler 3
Rafael van der Vaart 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
René Adler 3
Rafael van der Vaart 1

Werder Bremen

Werder konnte im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart einen 2:0-Vorsprung nicht verwalten und musste sich daher mit nur einem Zähler begnügen. Kevin de Bruyne traf dabei die geringste Schuld. Er lieferte eine gute Partie ab und krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 1:0. Nils Petersen war zwar an beiden Toren als Vorbereiter beteiligt, konnte aber abseits dieser Szenen nicht mit dem Belgier mithalten.

Spieler des Spiels Anzahl
Aaron Hunt 2
Kevin de Bruyne 2
Neuzugang des Spiels Anzahl
Kevin de Bruyne 2
Theodor Gebre Selassie 1
Nils Petersen 1

Hannover 96

Nach neun Pflichtspielen ohne Niederlage in allen Wettbewerben dieser Saison riss die Serie der 96er ausgerechnet bei der bislang punktlosen TSG 1899 Hoffenheim. Dass die Partie lange offen blieb, verdankt Hannover seinem Keeper Ron-Robert Zieler, der einige Male stark parieren, das 1:3 aber schlussendlich nicht verhindern konnte. Da bei Hannover 96 nur zwei Neuzugänge in der Startelf standen, reichte hier Innenverteidiger Felipe eine durchschnittliche Leistung, um sich gegen den blassen Nikci durchzusetzen. Sakai wurde in der Schlussphase eingewechselt, konnte sich aber nicht mehr auszeichnen.

Spieler des Spiels Anzahl
Szabolcs Huszti 2
Ron-Robert Zieler 2
Neuzugang des Spiels Anzahl
Szabolcs Huszti 2
Adrian Nikci 1
Felipe 1

VfL Wolfsburg

Die Wölfe wurden im Heimspiel gegen Aufsteiger Fürth abermals ihrer Favoritenrolle nicht gerecht und kamen über ein Unentschieden nicht hinaus. Dabei brachten mehrere Spieler eine ordentliche Leistung, aber lediglich Ivica Olic erzielte einen Treffer, das erst zweite Tor des VfL Wolfsburg in dieser Saison. Als Neuzugang holt Olic auch diese Auszeichnung zum zweiten Mal.

Spieler des Spiels Anzahl
Diego Benaglio 2
Ivica Olic 2
Neuzugang des Spiels Anzahl
Ivica Olic 2
Naldo 1
Diego 1
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Tim Borowski beendet seine Karriere – 3 Momente für die Ewigkeit

Tim Borowski hat seine Karriere im Alter von nur 32 Jahren beendet. Das Sprunggelenk ließ eine Fortsetzung nicht mehr zu. Borowskis Vertrag bei Werder Bremen lief zum Ende der abgelaufenen Saison aus. Zuvor kam der letzte bei Werder aktive Meister allerdings in der gesamten Spielzeit bereits verletzungsbedingt nur noch ein Mal zum Einsatz – im Saisonfinale gegen Schalke 04. Auch in der Saison 2010/11 fiel der Mittelfeldspieler bereits lange aus. Ein traurig unauffälliger Abgang für einen Spieler, der dem Verein so lange angehörte und zahlreiche Highlights setzte. An drei der größten Erfolge erinnert Sport ist Nord! an dieser Stelle zu Ehren Tim Boroskis noch einmal:

DFB-Pokalfinale 2004 – Werder Bremen gegen Alemannia Aachen
29. Mai 2004, Olympiastadion Berlin

Tim Borowski kam bereits seit drei Jahren für Werder Bremen zu Bundesligaeinsätzen, Stammkraft war er allerdings erst sein wenigen Wochen, nachdem sich mit Kristian Lisztes der größte Konkurrenz schwer verletzt hatte. So war der 24-jährige beim Gewinn der Meisterschaft kurz zuvor auch noch mehr Nebendarsteller. Der erste Paukenschlag seiner Karriere erfolgte im DFB-Pokalendspiel gegen den Zweitligisten aus Aachen, der zuvor unter anderem den FC Bayern München ausgeschaltet hatte. Zunächst hämmerte Borowski ein Zuspiel von der Grundlinie durch Fabian Ernst aus elf Metern zur 1:0-Führung in die Maschen, in der zweiten Halbzeit sorgte er für die Entscheidung, als er den gegnerischen Keeper Stephan Straub umkurvte und zum 3:2 einschob. Auch der Platzverweis für Aachens Mbwando holte der Mittelfeldspieler heraus. Aachen kam in der Schlusssekunde der Partie zwar noch zum Anschluss, Werder holte sich aber das Double. Dieses Mal mit dem Protagonisten Tim Borowski – dem Matchwinner!

WM-Viertelfinale 2006 – Deutschland gegen Argentinien
30. Juni 2004, Olympiastadion Berlin

Zwei Jahre später. Wieder ist es das Olympiastadion in Berlin, wieder ist Borowski eigentlich eher Ergänzungsspieler, dieses Mal in der Deutschen Fußballnationalmannschaft unter der Leitung von Jürgen Klinsmann. Im Eröffnungsspiel gegen Costa Rica durfte Borowski noch beginnen, in den folgenden Partien kam er stets von der Bank. So auch in der 74. Minute dieses Matches. Deutschland lag zurück, Bastian Schweinsteiger blieb blass und musste für den Bremer Platz machen. Bereits sechs Minuten später hatte sich dieser Schachzug ausgezahlt. Michael Ballack flankte von der linken Seite in die Mitte, wo Borowski einen Spieler aus der bis dato bombensicheren Abwehr der favorisierten Südamerikaner auf sich zog und trotzdem per Kopf durch die Nahtstelle verlängerte. Dadurch setzte er Miroslav Klose in Szene, der zum vielumjubelten Ausgleich vollenden konnte. 1:1! Dieses Ergebnis hatte bis zum Schluss der Verlängerung bestand. Im Elfmeterschießen trat Borowski als vierter und letzter Schütze für die DFB-Elf an und verwandelte wie die Kollegen zuvor sicher. Jens Lehmann hielt gegen Cambiasso und Deutschland erreichte das Halbfinale gegen Italien. Borowski spielte sich wieder in die Startelf, lediglich das Happy End blieb aus.

Fußball Bundesliga 2008/09, 5. Spieltag – Bayern München gegen Werder Bremen
20. September 2008, Allianz-Arena München

Jürgen Klinsmann heuerte als Coach beim Rekordmeister beim FC Bayern München an und Tim Borowski folgte dem Ruf seines ehemaligen Teamchefs in der Nationalelf. Allerdings rückte der 28-jährige auch dort zunächst ins zweite Glied und wurde in den ersten vier Saisonspielen lediglich eingewechselt. Auch beim Duell mit dem Ex-Club kam Borowski zur Halbzeit von der Bank. Es stand bereits 2:0 für die Gäste und Borowskis Bayern bekamen weiterhin derben Prügel. In der 67. Minute erhöhte Markus Rosenberg auf ein schier unglaubliches 5:0 für Werder. Nur ein Spieler hielt an diesem Tag auf Seite der Gastgeber dagegen: Tim Borowski! Ihm gelang es noch, durch zwei Treffer auf 2:5 zu verkürzen und die Klatsche damit zumindest in einem halbwegs erträglichen Rahmen zu halten. Kaum vorstellbar, wie das Spiel ohne ihn ausgegangen wäre – ohne Borowski, den Bremer. So mancher Fan spricht auch heute noch augenzwinkernd von einem 7:0. Denn Borowski gelang es in der Folge zwar hin und wieder, in die Startelf zu rutschen und brachte es am Saisonende immerhin auf 26 Bundesligaeinsätze und fünf Treffer, glücklich wurde er in München aber nie. Zur nächsten Saison kehrte er daher auch zum SV Werder Bremen zurück, wo er mit langwierigen Verletzungen zu kämpfen hatte, bis sein Vertrag am 30. Juni 2012 letztlich auslief. Sport ist Nord! sagt auf Wiedersehen und alles Gute für die Zukunft, Tim Borowski!

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Mischa Zverev erreicht Hauptrunde in Metz

Mischa Zverev startet in Metz endlich wieder in einer Hauptrunde

Tennisprofi Mischa Zverev hat auch die dritte Qualifikationshürde zu den Moselle Open im französischen Metz gemeistert und sich für die Hauptrunde des ATP-Turniers qualifiziert. Er bezwang Landsmann Michael Berrer mit 6:3 und 6:3. Es ist erst die dritte Teilnahme an einem größeren Turnier in diesem Jahr für den in Hamburg aufgewachsenen Spieler. Zuletzt erreichte er im Juni in Halle das Hauptfeld, schied jedoch wie auch bei den French Open bereits in der ersten Runde aus. In Metz feierte der 25-jährige auch seinen bislang letzten großen Erfolg: 2010 erreichte er das Finale, wo er sich Gilles Simon mit 3:6 und 2:6 geschlagen geben musste.

Ebenfalls am Start sind Philipp Kohlschreiber sowie die Davis-Cup-Starter Florian Mayer, Benjamin Becker und Cedric-Marcel Stebe. Stebe und Becker müssen wie auch Zverev bereits in der ersten Turnierrunde antreten. Mayer und Kohlschreiber bekamen als gesetzte Spieler ein Freilos.

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Bundesliga: Spieler des 3. Spieltags

Der dritte Spieltag der Fußball Bundesliga hatte aus Nordperspektive einiges zu bieten. In der AWD-Arena begegneten sich Hannover 96 und Werder Bremen in einer Partie der Extraklasse, mit fünf Toren, einer packenden Aufholjagd sowie der Entscheidung in der letzten Aktion des Spiels, nebst heiß diskutiertem Platzverweis für den Torschützen. Die Anhänger des Hamburger SV feierten das Comeback des wiedergekehrten Hoffnungsträgers Rafael van der Vaart, mussten allerdings wiederum auf Punkte verzichten. Der VfL Wolfsburg fiel bei einer müden Nullnummer in Augsburg mit seiner Teamleistung stark ab.

Hamburger SV

Der Spieler der Spieltage 1 und 2, Rene Adler musste in Frankfurt gleich drei Mal hinter sich greifen, zeigte aber wiederum eine ordentliche Leistung. Alle Augen waren aber ohnehin auf Rafael van der Vaart gerichtet, der sich gut einführte, gleich eine Vorlage verbuchen konnte, als er zum 2:3 auf Son auflegte und somit Spieler und Neuzugang des dritten Spieltags auf Seiten des HSV wurde.

Spieler des Spiels Anzahl
René Adler 2
Rafael van der Vaart 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
René Adler 2
Rafael van der Vaart 1

Werder Bremen

Ein gutes Spiel, aber keine Punkte für die Grün-Weißen. Spieltag 3 ist somit ein Spiegelbild des ersten Auswärtsspiels der Saison in Dortmund. Aufgrund der umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichters Aytekin, den vermeintlichen Führungstreffer Lukimyas in der 83. Minute nicht anzuerkennen und des Gegentreffers in allerletzter Sekunde, war die Niederlage bei Hannover 96 aber sogar noch unglücklicher. Auszeichnen konnten sich insbesondere die offensiven Mittelfeldspieler Aaron Hunt und Kevin de Bruyne, sowie die Außenbahnspezialisten Eljero Elia und Marko Arnautovic. Das Rennen machte dieses Mal der Belgier, der sehenswert zum 2:2-Ausgleich vollendete.

Spieler des Spiels Anzahl
Aaron Hunt 2
Kevin de Bruyne 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
Theodor Gebre Selassie 1
Nils Petersen 1
Kevin de Bruyne 1

Hannover 96

Die Wahl zum Spieler des Spiels war bei 96 wieder ausgesprochen einfach, denn obwohl auch Leon Andreasen erneut bärenstark aufspielte, führt an Szabolcs Huszti kein Weg vorbei. Wie auch im Spiel beim VfL Wolfsburg war der Ungar an allen Treffern beteiligt und krönte die Leistung mit dem Siegtreffer. Der Platzverweis kann diesen Eindruck nicht mehr trüben und damit ist auch hier ein Neuzugang Spieler des Spiels.

Spieler des Spiels Anzahl
Szabolcs Huszti 2
Ron-Robert Zieler 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
Szabolcs Huszti 2
Adrian Nikci 1

VfL Wolfsburg

Die Wölfe lieferten beim letztjährigen Aufsteiger FC Augsburg einen ausgesprochenen Langweiler. Die Defensive stand dabei zwar, war aber wie die Gegenseite kaum gefordert. Neuzugang Ivica Olic leitete zumindest im zweiten Durchgang eine Torchance ein und kann sich mit diesem eher mageren Arbeitsnachweis beide Titel auf Seiten des VfL Wolfsburg sichern.

Spieler des Spiels Anzahl
Diego Benaglio 2
Ivica Olic 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
Naldo 1
Diego 1
Ivica Olic 1
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Hannover 96 legt Einspruch gegen Husztis Ampelkarte ein

Szabolcz Huszti ist der Mann der Stunde bei Hannover 96. Er war unmittelbar an allen Treffern der Roten in den letzten beiden Bundesligapartien beteiligt und dies waren immerhin sieben an der Zahl. Zwei Mal trug er sich selbst in die Torschützenliste ein, unter anderem mit dem sehenswerten Siegtreffer zum 3:2 per Seitfallzieher gegen den SV Werder Bremen. Eben jenes Tor hatte aber nicht nur den dreifachen Punktgewinn für Hannover 96 zur Folge, sondern auch den Platzverweis per Ampelkarte für den Torschützen. Huszti entledigte sich zunächst seines Trikots und kletterte anschließend mit blankem Oberköper auf den Tribünenzaun der AWD Arena – laut Regelwerk des DFB zwei jeweils gelbwürdige Vergehen, die Schiedsrichter Aytekin auch ebenso ahndete, bevor er die Partie schließlich beendete. Der Platzverweis für den zuvor unbelasteten Spieler des Spiels sorgte allerdings vielerseits für Unverständnis, auch beim Verein. Heute legte 96 Einspruch gegen eine Sperre Husztis ein, mit dem Ziel “eine grundsätzliche Klärung herbeizuführen, so Jörg Schmadte, Hannover Geschäftsführer für den Bereich Sport. Ein Erfolg ist zweifelhaft, da der Platzverweis zum Zeitpunkt des Ausprechens regelkonform war, Klarheit über eine zukünftige Handhabung solcher Fälle dürfte allerdings im in Sinne aller Beteiligten sein. Huszti selbst gab nach dem Spielende an, dass ihm die betreffende Auslegung der Regel 12 – verbotenes Spiel und unsportliches Betragen – nicht bekannt war. Dort heißt es zunächst “Ein Spieler wird verwarnt, wenn er [...] am Zaun hochklettert, um einen Treffer zu feiern” sowie auch im Fall, dass er “sein Hemd auszieht oder es über den Kopf stülpt“. Die gleichzeitige Bestrafung beider Vergehen deckt Punkt 7 der zusätzlichen Erklärungen ab: “Wenn ein Schiedsrichter im Begriff ist, einen Spieler zu verwarnen, und dieser Spieler, ehe die Verwarnung ausgesprochen ist, einen weiteren Verstoß begeht, der eine Verwarnung nach sich zieht, so muss der Spieler mit „Gelb/Rot“ des Feldes verwiesen werden (zunächst Gelb“, dann „Gelb/Rot“).

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Das Derby der Derbysieger

Werder Bremen und Hannover 96 sind in der 50. Bundesligasaison gut aus den Startblöcken gekommen. Am Samstag stehen sich beide Teams in der AWD-Arena gegenüber.

Ein Sieg und eine Niederlage steht in der Bilanz des SV Werder Bremen. Nachdem man sich am ersten Spieltag noch dem amtierenden Doublegewinner Borussia Dortmund in einem Duell auf Augenhöhe geschlagen geben musste, folgte ein souveräner 2:0-Heimsieg im Duell mit dem großen Rivalen aus dem Norden, den Hamburger SV. Noch etwas besser machte es Hannover 96, das Schalke 04 durch einen späten Treffer von Adrian Nikci zum Auftakt ein 2:2 abtrotzen konnten und anschließend den reichen Nachbarn VfL Wolfsburg mit 4:0 aus dem eigenen Stadion wirbelte.

Derbysieger der Derbysieger

Nach den Erfolgen in der ersten Derbyrunde könnte man annehmen, es ginge in diesem Spiel nun um die Vorherrschaft im Norden, den Titel “Derbysieger der Derbysieger” sozusagen oder einfach die ominöse Nummer 1 im Norden, ein Titel, der in den letzten Jahren unter der Führung Thomas Schaafs regelmäßig an die Weser ging. Zuletzt erreichte jedoch zwei Mal 96 die beste Platzierung in der Abschlusstabelle der Fußball Bundesliga und damit auch zwei Mal die Teilnahme an der Europa League. Der frühe Zeitpunkt in der Saison lässt allerdings dahingehend keine Schlüsse zu. Nach dem dritten Spieltag könnte sogar der VfL Wolfsburg nach einem Sieg in Augsburg vorne liegen, für den Fall eines Unentschiedens im dritten Nordderby der Saison. Die Nummer eins, zwei oder drei im Norden zu sein ist aber ohnehin (wenn überhaupt) ein sekundäres Ziel. Ein dritter Platz hinter Wolfsburg und dem HSV wäre allemal mehr wert als Rang 9 als bester Nordclub. Hier gilt es erst einmal, den Schwung und die positive Stimmung von Woche zu Woche zu tragen, um so lang wie möglich davon zu profitieren. Dies gilt insbesondere für die neuformierte junge Truppe von Thomas Schaaf, aber auch der Kader der Roten wird von einem ausgeprägten Teamgeist getragen, dem Erfolgserlebnisse zuträglich sind.

Ein Schlüsselduell: Konstantin Rausch gegen Marko Arnautovic

Während Thomas Schaaf bei der Teamaufstellung aus dem vollen schöpfen kann, muss Hannover 96 bereits die ersten Ausfälle hinnehmen. Mit Christian Pander und dem ehemaligen Bremer Christian Schulz fehlen dabei gleich zwei Alternativen auf der linken Defensivseite. Als Ersatz steht Konstantin Rausch bereit. Dieser verfügt aber mit 121 Bundesligaeinsätzen im Alter von gerade 22 Jahren über die nötige Erfahrung, spielt aber in der Regel im linken Mittelfeld, also offensiver als die Kollegen. Rausch kehrte in Wolfsburg zum ersten Mal seit dem 8. Spieltag der Saison 2011/12, als Hannover 96 0:3 beim FC Bayern München unterlag, auf die Linksverteidigerposition zurück. Auch mit Blick auf die Nationalelf ergeben sich hier für Konstantin Rausch neue Gelegenheiten. Im Duell mit dem österreichischen Nationalspieler Marko Arnautovic bietet sich dem jungen Hannoveraner die Möglichkeit, den Job besser zu verrichten als Dortmunds Marcel Schmelzer, der im WM-Qualifikationsspiel am Dienstag das eine oder andere Mal überfordert war. Überhaupt ist die Linksverteidigerposition diejenige, die Nachrückern die beste Perspektive bietet, während das Mittelfeld nachhaltig stark besetzt scheint. Immerhin sucht der Norden derzeit dringend nach dem nächsten Feldspieler im Team von Bundestrainer Joachim Löw. Auch Werder Bremen besetzte übrigens zuletzt die linke Abwehrseite fremd. Kapitän Clemens Fritz half hier aus, nachdem Ignjovski im Eröffnungsspiel keine gute Figur machte. Lukas Schmitz ist in die zweite Reihe gerutscht, der Shootingstar der vergangenen Rückrunde Florian Hartherz ist etwas außer Form und hilft derzeit in der U23 aus.

Wird Mehmet Ekici der neue Wesley?

Außen vor ist bei Werder Bremen im Moment auch Mehmet Ekici, der Königstransfer der Vorsaison. In der neuen Spielzeit gibt es lediglich drei Planstellen im Bremer Mittelfeld und diese sind vergeben. Am bislang starken Aaron Hunt sowie Arnautovics Nationalmannschaftskollegen Zlatko Junuzovic führt zur Zeit kein Weg vorbei. Der 21-jährige Belgier Kevin de Bruyne, vom Champions-League-Sieger Chelsea an die Weser ausgeliehen, genießt hingegen noch nicht den Stellenwert der Konkurrenten, würde aber im Fall der Fälle in der Startelf eher einer defensiveren Option wie Clemens Fritz oder Philipp Bargfrede geopfert werden. Auch Ekici bräuchte wohl derzeit zwei Ausfälle, um ins Team hineinzurücken. In der letzten Bundesligapartie gegen den Hamburger SV schaffte es der Deutsch-Türke nicht in den 18er-Kader der Grün-Weißen. Die Situation erinnert an den Brasilianer Wesley, der vor zwei Jahren als Toptranfer an die Weser kam, um in der vergangenen Saison mehr und mehr an Stellenwert einzubüßen, bis er im März in seine Heimat zurückkehrte. Anders als Wesley wirkt Ekici trotz einer störenden Verletzung während der Vorbereitungsphase durchaus in einer Form, mit der er in der Bundesliga bestehen könnte, allein die Konkurrenz verhindert dies aktuell. Die Vergangenheit zeigte jedoch eindrucksvoll, wie sich Verletzungen und Formtiefs im Laufe einer Saison häufen können, so dass auch mit Spielern, die derzeit keine führenden Rollen spielen noch zu rechnen sein wird – sofern sie am Ball bleiben.

Leon Andreasen – das Sensationscomeback

Wieder am Ball ist bei Hannover 96 ein Spieler, der auch in Bremen wohlbekannt ist, denn schließlich war es Klaus Allofs, der den Dänen Leon Andreasen einst in die Bundesliga holte. Mit einem Wiedersehen mit dem ehemaligen Club war auf dem Platz indes lange nicht zu rechnen. Andreasen verpasste die komplette Spielzeit 2010/11 und auch weite Teile der abgelaufenen Saison, ehe er sich in den letzten Wochen in der Regionalliga bei der Zweitvertretung der 96er etwas Spielpraxis holte. In der Saisonvorbereitung kämpfte er sich zurück ins Team. Und wie! Andreasen zeigte nicht nur bärenstarke Leistungen im defensiven Mittelfeld, sondern erzielte auch schon fünf Treffer in allen Wettbewerben. Statt dem Karriereende ist nun sogar wieder eine Vertragsverlängerung in Aussicht.

Was ist zu erwarten?

Beide Teams zeigten zuletzt eine positive Entwicklung und starke Auftritte. Das muss nicht zwingend heißen, dass auch am Samstag ein Topspiel ansteht, in der Vergangenheit lieferten sich die Teams jedoch oft torreiche Duelle. Allein im letzten Jahr fielen in den Bundesligapartien zwischen Werder und Hannover 96 acht Treffer. 96 ließ es zuletzt regelmäßig in der Offensive wirbeln und auch Werder zeigte sich vorne schwungvoll. Dass nicht immer das stärkere Team die drei Punkte nach Hause holte, verspricht zusätzliche Spannung und wäre in diesem Fall ein Pluspunkt für Werder, da Hannover mit zuletzt 19 Heimspielen ohne Niederlage als leichter Favorit ins Rennen geht.

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Judoka Ole Bischof beendet Karriere

Die Judoka des DJB haben bei den Olympischen Spielen in London eine beeindruckende Bilanz vorgelegt. Von nun an müssen die Athleten jedoch auf eines ihrer Aushängeschilder verzichten. Ole Bischof, Goldmedaillengewinner in Peking 2008 und Silbermedaillengewinner 2012 in London hat seinen Rücktritt erklärt. Neben den olympischen Erfolgen gewann er 2005 den Europameistertitel sowie den Europacup 2006 mit der Mannschaft des TSV Abensberg. Künftig wird Ole Bischof als Volkswirt tätig sein.

Ole Bischof JGP Ddorf 2012

Rücktritt nach zwei olympischen Medaillen: Ole Bischof

Bischofs Gewichtsklasse bis 81 kg wird jedoch aus deutscher Sicht nicht verwaisen. Mit dem 25-jährigen Sven Maresch steht ein starker Nachfolger bereit, der im vergangenen Jahr mit dem Grand Slam in Moskau schon ein hochklassiges Judoturnier gewinnen konnte. Zwischenzeitlich verdrängte er Ole Bischof sogar in der Weltrangliste, ehe dieser sich mit Siegen in Paris und Düsseldorf im Schlussspurt noch das Ticket für die Olympischen Spiele sicherte.

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Bundesliga: Spieler des 2. Spieltags

Die vier Nordclubs in der Fußball Bundesliga traten am Wochenende in Derbys gegeneinander an. Der SV Werder Bremen konnte sich am Samstag mit 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV durchsetzen. Am Tag darauf siegte Hannover 96 beim VfL Wolfsburg überraschend hoch mit 4:0 (2:0). Sport ist Nord präsentiert die Spieler des Spieltags, sowie den jeweils besten Neuzugang aus jedem Team des Nordens.

Hamburger SV

Erneut ist die Wahl beim HSV sehr einfach. Trotz zweier Gegentore stellte René Adler seine Kollegen allesamt in den Schatten. Er vereitelte eine Vielzahl an Chancen des SV Werder Bremen, unter anderem den ersten Elfmeter durch Aaron Hunt und ist damit erneut sowohl Spieler als auch Neuzugang des Spieltags für den HSV. Wenn am nächsten Spieltag Rafael van der Vaart in den Kader rückt werden die Karten eventuell neu gemischt. Auch die beiden Neuzugänge Milan Badelj und Petr Jiracek zeigten zumindest brauchbare Ansätze.

Spieler des Spiels Anzahl
René Adler 2
Neuzugang des Spiels Anzahl
René Adler 2

SV Werder Bremen

Beim Gegner der Rothosen taten sich gleich mehrere Spieler hervor. An der Spitze fanden sich wiederum Aaron Hunt und der omnipräsente Marko Arnautovic. Trotz des verschossenen Elfmeters fällt die Wahl auch an diesem Spieltag auf Aaron Hunt, der zeigte, dass er die Führungsrolle im Team annimmt und auch zum zweiten Strafstoß antrat. Darüber hinaus legte er mit einem feinen Pass auf Nils Petersen das 2:0 vor. Eben jener Petersen ist Neuzugang des Spiels. Auch wenn er lange Zeit abtauchte, spricht die Statistik eine klare Sprache: 1 Tor und 1 Assist durch den herausgeholten Elfmeter Nr. 2. Darüber hinaus mit etwas Pech bei seiner Kopfballchance in der Anfangsphase, die Adler mit Hilfe von Latte und Pfosten gerade eben noch entschärfen konnte.

Spieler des Spiels Anzahl
Aaron Hunt 2
Neuzugang des Spiels Anzahl
Theodor Gebre Selassie 1
Nils Petersen 1

Hannover 96

Auch bei 96 zeigten mehrere Spieler starke Leistungen, Rückkehrer Szabolcs Huszti stach mit vier Torvorlagen aber deutlich heraus. Als Neuzugang gebührt Huszti natürlich auch dieser Titel.

Spieler des Spiels Anzahl
Ron-Robert Zieler 1
Szabolcs Huszti 1
Neuzugang des Spiels Anzahl
Adrian Nikci 1
Szabolcs Huszti 1

VfL Wolfsburg

Die Auszeichnungen bei den Wölfen fallen am schwersten, da es eigentlich keine nennenswerte Leistung zum Auszeichnen gibt. Torwart Diego Benaglio traf trotz der vier Gegentreffer noch die geringste Schuld am Debakel. Damit ist der Keeper zum zweiten Mal Spieler des Spiels. Die Neuzugänge wusste noch weniger anzubieten. Da Diego zumindest in der Anfangsphase ein brauchbares Zuspiel an der Mann brachte und keine Schuld daran trägt, dass dieses nicht verwertet wurde, reicht dieser maue Leistungsnachweis bereits für den Titel des besten Neuzugangs.

Spieler des Spiels Anzahl
Diego Benaglio 2
Neuzugang des Spiels Anzahl
Naldo 1
Diego 1
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Bundesliga: Spieler des 1. Spieltags

An jedem Bundesligaspieltag wählt Sport ist Nord! für jeden Nordclub einen Spieler des Tages. Darüber hinaus wird auch der beste Neuzugang eines jeden Teams aus dem Norden ausgezeichnet. Die vier Spieler mit den jeweils meisten Stimmen treten am Ende der Hin- und Rückrunde in Abstimmungen auf Facebook gegeneinander an, um den Spieler bzw. Neuzugang der jeweiligen Halbserie und der gesamten Saison untereinander auszumachen.

1. Spieltag

Hamburger SV

Die Auswahl war recht einfach. Bei der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg konnte sich kein Feldspieler so recht auszeichnen. Torwart Rene Adler verhinderte hingegen mit einigen Rettungsaktionen einen schlimmeren Auftakt und ist somit der Spieler des Spieltags. Da es sich bei Adler um einen Nuzugang handelt, ist er gleichfalls Neuzugang des Spieltags.

VfL Wolfsburg

Auch bei den Wölfen ragte der Keeper heraus. Diego Benaglio hielt seinen Kasten sauber und hielt kurz vor Spielende sogar einen Elfmeter. Die Wahl des Neuzugangs ist weniger einfach. Naldo und Pogatetz übereugten in der Innenverteidigung. Bas Dost traf zum entscheidenden 1:0, stach aber sonst wenig hervor. Die Wahl fiel letztlich auf Naldo, da Pogatetz den Elfmeter verursachte, auch wenn dieser umstritten blieb.

Werder Bremen

Werder zeichnete sich am 1. Spieltag im Gegensatz zu den anderen Nordclubs eher durch die Offensive aus. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel “Spieler des Spiels” lieferten sich Marko Arnautovic und Aaron Hunt. Da Hunt an heder gefährlichen Aktion der Grün-Weißen maßgeblich beteiligt war, setzte er sich am Ende knapp durch. Bester Neuzugang war der defensiv solide Torschütze Theodor Gebre Selassie.

Hannover 96

Hannover 96 musste gegen Schalke 04 eine Menge Chancen zulassen. Obwohl er zwei Mal hinter sich greifen musste, zeigte Keeper Ron-Robert Zieler eine insgesamt gute Leistung und verdiente sich damit den Spitzenplatz. Innenverteidiger Felipe stand als einziger Neuzugang in der Startelf und traf zur Führung, erwies sich aber defensiv als nicht gerade sattelfest. Adrian Nikci wurde erst kurz vor Schluss eingewechselt, traf aber noch zum Ausgleich, der 96 einen Zähler und ihm die Auszeichnung zum Neuzugang des Spiels sicherte.

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