Milos Raonic hebt Simon Greul aus der Masse

Das Tennisjahr 2012 lief für den deutschen Tennisprofi Simon Greul nicht optimal. Bislang konnte sich der 31-jährige noch nicht für die Hauptrunde eines ATP- oder Grand-Slam-Turniers qualifizieren. In der Weltrangliste rutschte er auf Platz 318 ab. Fürsprache erhielt der gebürtige Stuttgarter nun vom 21-jährigen Kanadier Milos Raonic. Dieser erlebt gerade die Sonnenseiten des Profidaseins. Er klopft an die Top-20 der Weltrangliste an und steht gerade auch bei den Gerry Weber Open in Halle wieder im Viertelfinale des Turniers. In einem Interview mit www.atpworldtour.com, dem offiziellen Webauftritt der Profitour, zählte der Kanadier jetzt seine drei bislang härtesten Gegner auf. Neben den Spaniern Fernando Verdasco und David Ferrer nannte Raonic dabei überraschend eben auch Simon Greul. Zwei Mal standen sich die Kontrahenten bislang gegenüber. Im Januar 2011 bezwang Greul Raonic in Johannesburg in zwei Sätzen, drei Monate später konnte der kanadische Davis-Cup-Spieler sich in Barcelona revanchieren, benötigte dafür aber den Tie Break des dritten und entscheidenden Satzes. Greul wüsste, wie man ihn aus dem Rhythmus brächte und machte es ihm wirklich schwer, berichtete Raonic. Simon Greul konnte ein paar aufmunternde Worte gebrauchen. Für ihn steht als nächstes das Viertelfinale beim Challenger-Turnier im slowakischen Kosice gegen den topgesetzten Italiener Alessandro Giannessi auf dem Programm.

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ETSV Weiche Flensburg stellt die Weiche auf Regionalliga

In Duell um den letzten freien Platz in der neuen Regionalliga Nord hat der Vizemeister der Schleswig-Holstein-Liga die Tür zum Aufstieg weit geöffnet. Am Biener Busch in Lingen gelang dem ETSV Weiche Flensburg ein wichtiger 3:1-Auswärtserfolg im ersten Relegationsspiel bei SV Holthausen/Biene. Der Lingener Stadtteilclub war als Sechstplatzierter der Niedersachsenliga in die Ausscheidungsspiele gerückt, da die Zweitvertretung des VfL Osnabrück auf Rang 5 nicht aufstiegsberechtigt war. Elmedin Kasumovic brachte Flensburg per Elfmeter in Front, Marcel Cornils baute die Führung per Doppelpack aus, ehe Josef Arning für die Lingener noch den Ehrentreffer besorgte und dem SV Holthausen/Biene wenigstens eine Restchance wahrte. Im Rückspiel am Samstag in Flensburg brauchen die Emsländer jedoch einen 3:0-Sieg bzw. bei vier oder mehr erzielten Treffern einen Sieg mit zwei Toren Differenz, um noch die Teilnahme an der vierhöchsten Spielklasse zu erreichen.

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DFB sperrt Herthas Kobiashvili für 7,5 Monate

Levan Kobiashvili vom Bundesligaabsteiger Hertha BSC Berlin ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball Bundes für 7,5 Monate gesperrt worden. Kobiashvili hatte nach dem zweiten Relegationsspiel der Hertha bei Fortuna Düsseldorf (2:2) Schiedsrichter Wolfgang Stark mit der Faust in den Nacken geschlagen. Der Kontrollausschuss hatte zuvor eine Sperre von einem Jahr beantragt. Der Strafrahmen für eine Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter liegt bei 6 Monaten bis 2 Jahren. Kobiashvili, der in der Verhandlung geständig war, obwohl er den Vorfall zuletzt noch öffentlich bestritt, ist demnach recht günstig davon gekommen. Da der Beginn der Sperre bereits am 16. Mai, dem Tag nach dem Regleagtionsspiel einsetzt, stünde der Spieler seinem Verein bereits zum Rückrundenbeginn wieder zur Verfügung. Neben dem Georgier muss Hertha in den ersten Spielen der Zweitligasaison auch auf Thomas Kraft und Andre Mijatovic verzichten, die wegen Schiedsrichterbeleidigung vier bzw. fünf Spiele aussetzen müssen.

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Werder verpflichtet Innenverteidiger Assani Lukimya-Mulongoti

Nach zahlreichen Abgängen zur neuen Saison arbeitet Werders Sportdirektor Klaus Allofs an der Zusammenstellung des neuen Kaders. Nachdem mit den Zugängen von Rafael Wolf und Richard Strebinger die Planungen für die Towartposition abgeschlossen sind, ist das Blickfeld Allofs heute eine Position weiter nach vorne gerückt. Für die Innenverteidigung verpflichtete Werder Assani Lukimya-Mulongoti ablösefrei vom voraussichtlichen Zweitligaaufsteiger Fortuna Düsseldorf. Der 26-jährige absolvierte alle Liga- und Relegationsspiele seines Clubs in der abgelaufenen Saison über die volle Spielzeit und gehörte zu den Leistungsträgern des Teams. Ein Wechsel zum 1. FC Köln platzte nach dem Abstieg der Geißböcke, da Lukimyas bereits unterzeichneter Vertrag nur für die Bundesliga gültig war. Nun unterschrieb Lukimya einen Vertrag bis 2015 bei Werder. Nach Sokratis, Naldo, Prödl und Affolter ist er bereits der fünfte Spieler für die zentrale Position in der Abwehr, so dass auf hier unter Umständen noch ein Abgang bevorsteht. Zuletzt war der Brasilianer Naldo in der Diskussion, der zuletzt mehrfach Gerüchte um einen Wechsel in seine Heimat vorangetrieben hatte.

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Holstein Kiel verspielt die letzte Aufstiegschance in Wolfsburg

Bis auf einen Punkt hatten sich die Störche vor dem letzten Spieltag an den Tabellenführer aus Halle herangepirscht. Am Ende hatte Holstein Kiel die Chance auf den einzigen Aufstiegsplatz in der Regionalliga Nord deutlich verpasst. 1:4 (0:3) hieß es am Ende der Begegnung bei der Reserve des VfL Wolfsburg zum Saisonfinale. Schon zur Halbzeit waren die Träume ausgeträumt. Sebastian Polter, Nachwuchskicker aus dem Bundeligakader Felix Magaths brachte sein Team bereits in der achten Spielminute in Führung. Andre Fomitschow legte zwei Mal vom Elfmeterpunkt nach. In der zweiten Halbzeit dauerte es bis zur 69. Minute, bis Stürmer Marc Heider für die Störche verkürzen konnte. Eine Aufholjagd fand jedoch nicht mehr statt. Nur sechs Minuten später schnürte Fomitschow den Dreierpack und stellte den alten Vorsprung sowie den Endstand her. Trauriger Nebenaspekt: Der Hallesche FC spielte gegen RB Leipzig nur 0:0, ein Sieg hätte also sogar noch zum Aufstieg gereicht. Allerdings wird auch der Tabellenführer auch vom hoffnungslosen Rückstand des letzten Konkurrenten gehört haben. Halle steigt somit gemeinsam mit der 2. Mannschaft Borussia Dortmunds aus der Weststaffel sowie den Stuttgarter Kickers aus dem Süden in die 3. Liga auf.

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Elf deutsche Judoka bei Olympia

Der Deutsche Judo Bund wird bei den Olympischen Spielen in London mit elf Starterinnnen und Startern vertreten sein. Damit bleiben lediglich drei Gewichtsklassen unbesetzt: -48 kg und +78 kg bei den Frauen und -66 kg bei den Männern, die Klasse in der Udo Quellmalz 1996 in Atlanta die Goldmedaille gewann. Beste Chancen auf Edelmetall haben der amtierende Olympiasieger Ole Bischof und der zweifache Vizeweltmeister Andreas Tölzer. Der Norden wird von Dimitri Peters (TuS Rotenburg) und Christophe Lambert (Judo in Holle) vertreten.

Alle Teilnehmer und ihre Klassen

-52 kg: Romy Tarangul
-57 kg: Miryam Roper
-63 kg: Claudia Malzahn
-70 kg: Iljana Marzok
-78 kg: Heide Wollert

-60 kg: Tobias Englmaier
-73 kg: Christopher Voelk
-81 kg: Ole Bischof
-90 kg: Christophe Lambert
-100 kg: Dimitri Peters
+100 kg: Andreas Tölzer

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Angelique Kerber ab Montag deutsche Nummer 1

In der dritten Runde von Madrid musste Angelique Kerber gegen die Chinesin Na Li (5:7/4:6)  als letzte deutsche Spielerin die Segel streichen, trotzdem wird sie ab Montag mit Rang 11 nicht nur die beste Weltranglistenplatzierung ihrer Karriere verzeichnen, sondern auch vor allen anderen deutschen Spielerinnen stehen. Die 23-jährige Norddeutsche wird an der verletzungsgeplagten Andrea Petkovic vorbeiziehen und erstmals an die Top 10 der Weltrangliste anklopfen. Im vergangenen Jahr startete Kerber überraschend durch und erreichte in Dallas sowie bei den darauf folgenden US Open das Halbfinale. In diesem Jahr gelangen ihr in Paris und Kopenhagen die ersten beiden Turniersiege auf der WTA-Tour.

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Zieler und Wiese im vorläufigen EM-Kader

Joachim Löw hat eine Auswahl von 27 Spielern in den vorläufigen EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen. Den Norden vertreten dabei die Torhüter Tim Wiese vom SV Werder Bremen und Ron-Robert Zieler von Hannover 96. Beide müssen sich aber neuer Konkurrenz stellen. Als vierter Keeper steht erstmals Marc-André Ter Stegen aus dem Überraschungsteam Borussia Mönchengladbach im Aufgebot. Neben dem gesetzten Manuel Neuer werden nur zwei weitere Torhüter im endgültigen 21er-Kader stehen, der am 29. Mai berufen werden muss.

Nicht geschafft haben es Dennis Aogo vom Hamburger SV, der mit seinem Hamburger SV zuletzt wenig überzeugen konnte sowie die Überraschung der Rückrunde, Stürmer Patrick Helmes vom VfL Wolfsburg. Der eigentlich bereits aussortierte Torjäger spielte sich zurück in den Wolfsburger Kader und kam letztlich noch auf 12 Saisontreffer. Den Part den dritten Stürmers in der Nationalmannschaft muss er jedoch dem Stuttgarter Cacau überlassen. Mit Christian Träsch wird ein weiterer Wolfsburger fehlen, der zuletzt regelmäßig ins Team berufen wurde.

Der vorläufige EM-Kader:

Tor: Manuel Neuer, Marc-André Ter Stegen, Tim Wiese, Ron-Robert Zieler

Abwehr: Holger Badstuber, Jerome Boateng, Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Phillip Lahm, Per Mertesacker, Marcel Schmelzer

Mittelfeld: Lars Bender, Sven Bender, Julian Draxler, Mario Götze, Ilkay Gündogan, Sami Khedira, Toni Kroos, Thomas Müller, Mesut Özil, Lukas Podolski, Marco Reus, André Schürrle, Bastian Schweinsteiger

Sturm: Cacau, Mario Gomez, Miroslav Klose

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Werder trennt sich von Rosenberg, Silvestre und Thy

Markus Rosenberg, Tag der Fans 2010

Markus Rosenberg muss zur neuen Saison bei einem neuen Club unterschreiben; Foto: S.O. Brinkmann

Werder Bremen wird die auslaufenden Verträge der Stürmer Markus Rosenberg und Lennart Thy sowie Verteidiger Mikael Silvestre nicht verlängern. Damit stehen nach Marko Marin, Tim Wiese, Tim Borowski die nächsten Abgänge zur neuen Saison fest. Außer beim Transfer Marins zum englischen Topclub Chelsea FC können die Bremer bislang keine Ablösesummen einplanen, es fallen allerdings wesentliche Ersparnisse im Gehaltsetat an, die Sportdirektor Klaus Allofs einen gewissen Spielraum bei der Neugestaltung des Kaders geben. Von den drei jüngsten Abgängen fällt vor allem Markus Rosenberg ins Gewicht, der mit 10 Treffern in der laufenden Spielzeit Werders zweiterfolgreichster Torjäger ist und zudem fünf weitere Treffer vorbereitete. Lennart Thy kam in der Saison auf lediglich drei Einsätze, Mikael Silvestre wurde nur in einer Partie eingewechselt.

Weiter zum Kader der Grün-Weißen wird Ersatzkeeper Christian Vander gehören, dessen auslaufender Vertrag verlängert wird. Zuvor unterzeichneten bereits Kapitän Clemens Fritz und Innenverteidiger Sebastian Prödl einen neuen Kontrakt.

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Tommy Haas bleibt in Topform

Tommy Haas beweist bei den BMW Open in München, dass er seiner Wild Card mehr als würdig ist. Nachdem er am Vortag Landsmann Berrer mit 6:0 und 6:2 vom Platz fegte, hatte auch der topgesetzte Franzose Jo-Wilfried Tsonga gegen den 34-jährigen keine Chance. Die ehemalige Nummer 2 der Welt siegte mit 6:1 und 6:4 und musste dank starker Aufschlagquote nicht einmal einen Breakball zulassen. Der nächste Gegner Marcos Baghdatis aus Zypern konnte allerdings in den letzten beiden Tagen bereits Erfahrung darin sammeln, Spieler der Gastgebernation aus dem Turnier zu nehmen. Nach dem Erstrundenerfolg über Tobias Kamke setzte sich Baghdatis mit 1:6, 6:4 und 6:4 auch über Dustin Brown durch. Mit dem gebürtigen Hamburger Haas steht nun das dritte Duell gegen einem Kontrahenten aus dem Norden an. Für Tommy Haas gilt es, den Weg zum 13. Turniererfolg der Karriere fortzusetzen. Zuletzt war der Davis Cup Spieler vor knapp drei Jahren in Halle erfolgreich, bevor ihn eine hartnäckige Verletzung 15 Monate aus dem Rennen und in der Weltrangliste weit zurück warf.

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