Dustin Brown bleibt in München erfolgreich – Aus für Kamke

Dustin Brown bleibt beim ATP-Turnier in München weiter auf Kurs. Der im niedersächsischen Celle geborene Deutsch-Jamaikaner setzte sich nach erfolgreicher Qualifikation in Runde 1 mit 6:4 und 6:3 gegen Landsmann Daniel Brands durch und feiert damit den ersten Sieg in einer Tour-Hauptrunde seit einem Jahr. Damals konnte Brown, ebenfalls in München, den Schweizer Stanislas Wawrinka bezwingen. Ein Nordduell mit Tobias Kamke kommt im nun anstehenden Achtelfinale aber nicht zustande. Der Lübecker unterlag Marcos Baghdatis aus Zypern, Browns nächstem Gegner, in drei Sätzen mit 1:6, 6:3 und 3:6. Ebenfalls in der nächsten Runde stehen Tommy Haas (6:0, 6:2 über Michael Berrer) und Matthias Bachinger (7:6, 6:2 gegen Alejandro Falla aus Kolumbien). Phillip Kohlschreiber bekam als Nummer 4 der Setzliste ein Freilos für das Achtelfinale.

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Angelique Kerber im Halbfinale von Indian Wells

Angelique Kerber hat beim renomierten WTA-Masters im kalifornischen Indian Wells mit einem 6:4, 6:2-Sieg über die amtierende French-Open-Siegerin Li Na (CHN) das Halbfinale erreicht. Dort trifft die Norddeutsche auf die in diesem Jahr noch ungeschlagene Weltranglistenerste Victoria Azarenka (BLR), die mit einem knappen Erfolg über Mona Barthel in Runde 2 sowie einem deutlichen 6:3 und 6:1-Erfolg gegen Julia Görges im Achtelfinale bereits zwei Nordlichter aus dem Turnier genommen hat. Es ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Spielerinnen auf der WTA-Tour. Für Angelique Kerber ist es im noch jungen Tennisjahr bereits der vierte Halbfinaleinzug. In Auckland und Hobart war in der Vorschlussrunde Endstation, das Turnier in Paris konnte Kerber gewinnen. Victoria Azarenka hat 2012 bereits drei Titel errungen, darunter die Australian Open.

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Judoka auf dem Weg nach Olympia – Teil 1: Tobias Englmaier

Am 28. Juli beginnen die Olympischen Judowettkämpfe in London. Mit dem Düsseldorfer Grand Prix am vergangenen Wochenende wurde die letzte Phase der Qualifikation für die wichtigste Veranstaltung im Judokalender eingeleitet. Sport ist Nord! beleuchtet die deutschen Kandidaten für das Turnier, ihren Stand in der Qualifikation und die Möglichkeiten, angefangen mit der Gewichtsklasse bis 60 kg der Männer.

Englmaier (GER) - Romero (ECU) JGP Ddorf 2012 (2)

Tobias Englmaier mit einem tiefen Seoi Nage gegen Jose Romero (ECU)

Im Superleichtgewicht nutzte Tobias Englmaier den Düsseldorfer Judo Grand Prix für ein dickes Ausrufezeichen. Der 24-jährige vom TSV Großhadern überzeugte mit Siegen gegen den Franzosen Sofiane Milous (Rang 9 der Weltrangliste) sowie Tumurkhuleg Davaadorj aus der Mongolei (WR 10) und kostete letzteren dadurch möglicherweise sogar das Ticket für London. Am Ende sicherte sich der Deutsche die Bronzemedaille sowie 80 Weltranglistenpunkte, von denen 40 in die Wertung eingehen, und damit Platz 15 in der bereinigten Weltrangliste (nur ein Kämpfer pro Nation und ohne die automatisch qualifizierten Athleten der Gastgebernation Großbritannien). Damit beträgt der Vorsprung auf den ersten derzeit nicht qualifizierten Judoka nunmehr 154 Punkte. Bei nur noch einem austehenden World Cup (max. 100 Punkte) sowie den Kontinentalmeisterschaften (max. 180 Punkte) und der Ausgangslage, dass Englmaier von acht Kämpfern verdrängt werden müsste, ist dessen Teilnahme in London damit bereits jetzt gesichert.

Die Medaillenchancen dürften für den 24-jährigen aber noch eher gering einzuschätzen sein. Englmaier hat zwar bereits bewiesen, gegen starke Konkurrenz bestehen zu können, der ganz große Wurf gelang bislang aber nicht. Der fünfte Rang bei den Europameisterschaften im Vorjahr bleibt bislang sein größter Erfolg. Der letzte Titel, ein Weltcupsieg in Portugal, liegt fast zwei Jahre zurück. Die Gewichtsklasse wird vom Usbeken Rishod Sobirov dominert, dem Olympischen Bronzemedaillengewinner von 2008 sowie Weltmeister der Jahre 2010 und 2011. Übrigens konnte Englmaier Sobirov bereits einmal bezwingen: Beim Kano Cup 2008 siegte der Deutsche im Kampf um Bronze durch Ippon. Insgesamt führt der Usbeke in der Kampfbilanz der beiden Judoka mit 2-1. In London wäre die Bronzemedaille schon ein sensationeller Erfolg für Tobias Englmaier. Ein Finaleinzug läge jenseits des Vorstellbaren.

Unbesetzt bleibt aus deutscher Sicht definitiv die Klasse bis 66 kg der Männer. Wo Udo Quellmalz 1996 in Atlanta noch die Goldmedaille gewinnen konnte, liegt Sebastian Seidl auf Weltranglistenposition 74 fernab jedweder Hoffungen. Für 2016 rückt in dieser Gewichtsklasse allerdings mit Robert Kopiske ein weiterer Kandidat aus der -60 kg-Klasse hoch.

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Zwischen den Zeilen, zwischen den Stühlen – Hat Wesley noch Zukunft in Bremen?

Mit Zlatko Junuzovic hat Werder Bremen heute einen weiteren Neuzugang präsentieren können. Die Position: “Mittelfeld”,so weist Trainer Thomas Schaaf den Arbeitsbereich des 24-jährigen Österreichers nur grob zu. Für das Mittelfeld vorgesehen also, “vollkommen Wurst, auf welcher Position”. Man sei nicht fixiert, “alle Mittelfeldspieler können miteinander harmonieren. Wie Tom Trybull, der nach seinem Debüt in Kaiserslautern nun gegen Leverkusen mit seiner ersten Torvorlage in der Bundesliga glänzte, Aleksandar Ignjovski, dem Sommerneuzugang aus der 2. Bundesliga, der nach seinem ersten Auftritt gegen des HSV nur das Duell gegen Meister Dortmund von der Bank erlebte, Aaron Hunt, dem Mittelfeldmotor der Hinrunde, der zuletzt eine Rot-Sperre absaß, aufgrund einer Verletzung jedoch noch weiter pausieren muss, Mehmet Ekici und auch Marko Marin.

Wesley fehlt in der harmonischen Aufzählung. Und nicht nur Thomas Schaaf hatte den Brasilianer in der heutigen Pressekonferenz zumindest vorübergehend aus seinen Gedanken verbannt. Auf einen Ösi-Block angesprochen,immerhin ist Junuzovic nach Sebastian Prödl und Marko Arnautovic schon der dritte Spieler aus der Alpenrepublik, erwiderte Klaus Allofs, man habe auch schon zwei oder drei Brasilianer im Kader gehabt. Ein Tempusfehler? Immerhin tragen zur Zeit noch zwei Brasilianer das Trikot des SV Werder, der allseits beliebte Innenverteidiger Naldo und eben Wesley. Der Pendelverkehr zwischen Bank und Tribüne verschaffte diesem am Wochenende eine Einwechselung. In einer knappen Viertelstunde gelang es ihm zwar nicht, der Partie noch einmal seinen Stempel aufzudrücken, allerdings war wieder etwas mehr Engagement zu erkennen, als zuletzt. Auch in den Trainingstagen der vergangenen Wochen zeigte sich der 7,5 Millionen-Einkauf des Vorjahres in verbesserter Stimmung. Auf den ersten Blick vermittelte es den Eindruck, Wesley wisse etwas, dass man selbst noch nicht weiß. Eine Einigung mit einem neuen Arbeitgeber scheint es aber nicht gewesen zu sein. Allofs versicherte heute noch einmal, dass es keine konkreten Angebote für Spieler aus dem Kader gebe, mit Blick auf die morgen endende Transferperiode möchte man sich aber auch nicht durch verfrühte Statements einschränken.

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Werder Bremen verpflichtet Francois Affolter

Werder Bremen hat auf den erneuten Engpass in der Innenverteidigung reagiert und Francois Affolter verpflichtet. Der 20-jährige Schweizer mit 4 A-Länderspielen wird bis zum 31.12.2012 von Young Boys Bern ausgeliehen. Im Anschluss besitzt der Bundesligist eine Kaufoption. Klaus Allofs pries seine neue Nummer 3 als “zweikampfstarken, schnellen Spieler” an, der “auch stark in der Spieleröffnung” ist. Das Profil klingt ansprechend und lässt für den Moment darüber hinweg sehen, dass Affolter, der bereits mit 17 Jahren in der obersten schweizer Spielklasse debütierte, zuletzt bei Young Boys Bern und die zweite Wahl in der Defensive war. Affolter selbst ging bei seiner Vorstellung davon aus, bei Werder eher die Chance zu haben, zu spielen, als bei Young Boys. Kurzfristig mag das stimmen. Nach dem Abgang Andreas Wolfs nach Monaco und der schweren Verlezung Sebastian Prödls stehen nur Mikael Silvestre und Sokratis zur Verfügung. Diese dürften auch am Samstag gegen Leverkusen in der Startelf stehen, denn Affolter, der sich selbst als “ruhigen Typ” beschrieb und auch so präsentierte, wird erst morgen zum ersten Mal gemeinsam mit dem Kader trainieren, aus dem er noch keinen seiner neuen Kollegen persönlich kennt. “Es ist die Entscheidung des Trainers.”, ließ Allofs diesen Punkt noch offen. “Rein theoretisch würde der Zugehörigkeit zum Kader am Samstag nichts entgegenstehen.”

Der Abgang Andreas Wolfs und der Wechsels Francois Affolters an der Weser müssen noch nicht die letzten Bewegungen im Bremer Transferkarussell sein. “Bis zum 31. schauen wir noch, wie sich die Dinge entwickeln.”, so Allofs. Nicht ganz unwahrscheinlich scheint ein Abgang des unzufriedenen Brasilianers Wesley. Nach lediglich fünf Einsätzen in der Hinrunde zählte dieser gegen Kaiserslautern nicht zum Kader.

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Handball-EM: Deutschland verpasst vorzeitigen Halbfinaleinzug

DHB-Nationalmannschaft Foto: DHB/Michael Heuberger

Die Voraussetzungen waren günstig. Am frühen Nachmittag leistete Mazedonien Schützenhilfe und besiegt Polen mit 27:25. Damit stand fest, dass die Deutsche Handballnationalmannschaft mit einem Sieg gegen Vizeweltmeister Dänemark bereits heute das Ticket für das EM-Halbfinale sichern würde. Als es nach fünf gespielten Minuten 5:1 und wenig später 6:2 für das DHB-Team stand, schien man auf dem richtigen Weg zum Erfolg. Es sollte aber nicht sein. Die deutsche Offensive vergab die Bälle etwas fahrlässig und ermöglichte dem Gegner einfache Konter, bei denen auch der starke Keeper Silvio Heinevetter chancenlos blieb. In der 22. Minute glich Dänemark zum 10:10 aus, ging kurz darauf erstmals in Führung und gab diese bis zum Spielende nicht mehr her. Mit 17:14 ging es in die Pause. Zwei Mal konnten unsere nördlichen Nachbarn sogar auf fünf Punkte davonziehen. Eine starke Defensivleistung brachte Deutschland aber noch einmal heran. Von der 43. bis zur 50. Spielminute blieb Dänemark ohne Treffer und das DHB-Team verkürzte von 24:19 auf 24:23. Zwei gute Chancen zum Ausgleich wurden jedoch durch Stürmerfouls vergeben. Am Ende konnte Uwe Gensheimer einen Siebenmeter nicht im Tor unterbringen. Dänemark sicherte den Zwei-Tore-Vorsprung von 28:26 über die Zeit und kommt nun noch nach vier Spielen in der Gruppe I auf vier Punkte, einen Zähler weniger als der DHB aufweisen kann. Deutschland hat damit gegen Polen noch alles in den eigenen Händen. Ein Sieg würde den Einzug ins Halbfinale bedeuten und einen Platz in einem Qualifikationsturnier zu den Olympischen Spielen in London sichern.

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Der Sieger heißt auf jeden Fall Djokovic

In Melbourne laufen zur Zeit die Australian Open. Nach einer Woche sind die Viertelfinalisten im Einzel ermittelt und bei den Herren mit dabei ist wenig überraschend auch die Nummer 1 der Weltrangliste, der Serbe Novak Djokovic. Wie wenig überraschend dies ist, kann man der aktuellen Umfrage auf www.atpworldtour.com, der offiziellen Seite der Herren-Tennis-Tour entnehmen. Es wird gefragt, wie viele Grand-Slam-Tuniere der “Djoker” im Jahr 2012 gewinnen kann – 1, 2, 3 oder gar 4? Eine die Möglichkeit, der 24-jährige möge eventuell leer ausgehen, wird kein Gedanke verschwendet. Insgesamt gewann Djokovic übrigens 4 Mal einen der höchsten Tennis-Titel, davon drei (Australian Open, Wimbledon, US Open) im Vorjahr.

Die Viertelfinalbegegnungen der Australian Open 2012:

Novak Djokovic (SRB) (1) – David Ferrer (ESP) (5)
Andy Murray (GBR) (4) – Kei Nishikori (JPN) (24)
Roger Federer (SUI) (3) – Juan Martin Del Potro (ARG) (11)
Rafael Nadal (ESP) (2) – Tomas Berdych (CZE) (7)

Caroline Wozniacki (DEN) (1) – Kim Clijsters (BEL) (11)
Victoria Azarenka (BLR) (3) – Agnieszka Radwandska (POL) (8)
Maria Sharapova (RUS) (4) – Ekaterina Makarova (RUS)
Petra Kvitova (CZE) (2) – Sara Errani (ITA)

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Azarenka stoppt Barthels Höhenflug – Görges und Kohlschreiber im Achtelfinale

Mona Barthels Siegesserie hat in Runde 3 der Australian Open ein Ende gefunden. Nach dem grandiosen Turniersieg in Hobart vor einer Woche spielte die junge Deutsche auch in Melbourne stark auf, die aktuelle Nummer 3 der WTA-Weltrangliste war jedoch vorerst noch eine Nummer zu groß. Victoria Azarenka aus Weißrussland setzte sich mit 6:2 und 6:4 klar durch. Dennoch hat Mona Barthel allen Grund, stolz zu sein. Die zwei Siege in Melbourne helfen dabei, die Norddeutsche in den Top 50 zu etablieren, in denen sie seit Montag (Rang 44) erstmals in ihrer Karriere geführt wird.

In jeder Hinsicht einen Schritt weiter ist Julia Görges. Die Top 50 sind für die ebenfalls aus Schleswig-Holstein stammende 23-jährige längst kein Thema mehr. Stattdessen sollte ihr der Einzug ins Achtelfinale mit einem 3:6, 6:3 und 6:1 über die Italienerin Romina Oprandi dabei helfen, die ersten 20 Ränge der Weltrangliste wieder anzugreifen. Nachdem Görges im Vorjahr noch in jedem Grand-Slam-Turnier in Runde 3 die Segel streichen musste, steht sie nun zum ersten Mal bei einem der vier größten Wettbewerbe unter den letzten 16 Spielerinnen. Mit Agnieszka Radwanska aus Polen wartet dort allerdings eine große Hausnummer.

Ganz aktuell gibt es auch bei den Herren einen großen Erfolg zu vermelden. Philipp Kohlschreiber hat seinen Siegeszug fortgesetzt und den Kolumbianer Alejandro Falla mit 6:3, 6:2 und 7:6 besiegt. In jedem Durchgang gelang Kohlschreiber ein schnelles Break, aber nur in Satz 3 konnte Falla noch einmal dagegen halten. Der nächste Gegner des 28-jährigen gebürtigen Augsburgers wird noch zwischen Yen-Tsun Lu (Taiwan) und Juan Martin Del Potro (Argentinien) ermittelt. Für Kohlschreiber ist es das dritte Achtelfinale in Melbourne. Den Einzug in die Runde der letzten acht Spieler gelang ihm dabei, wie auch in Paris, Wimbledon und New York, bislang noch nie.

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NDR streicht Sportclub aktuell aus dem Programm

Drittligafans aus dem Norden müssen künftig bei der Wahl der Berichterstattung auf andere Sender zurückgreifen. Die Sendung “Sportclub aktuell”, die immer am Samstag Nachmittag um 17 Uhr unter anderem aus den Stadien im Unterbau der Bundesligen berichtete wird ab sofort eingestellt. Davon betroffen sind der VfL Osnabrück und die U23 des SV Werder Bremen. Am kommenden Wochenende gibt es somit statt der Partien VfL Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden und Werder Bremen U23 – Rot Weiss Erfurt das Format “Sportclub History” über den Kampf des Boxers Jürgen Blin gegen Muhammad Ali zu sehen. Osnabrücker Anhänger müssen aber deshalb nicht in die Röhre, sondern auf den Monitor schauen und das Onlineangebot des NDR nutzen. Dort gibt es die Partie als Livestream. Andere Regionalprogramme der ARD werden zudem auch weiterhin aus Liga 3 berichten. Im MDR gibt es ab 16.30 Uhr “Sport im Osten” mit Werder – Erfurt, der HR zeigt Highlights der Osnabrücker Begegnung ab 17 Uhr ihm Rahmen der Sendung “heimspiel!”.

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Sandro Wagner wechselt auf Leihbasis nach Kaiserslautern

Sandro Wagner wird vorerst nicht mehr im Trikot des SV Werder Bremen auflaufen. Der 24-jährige Stürmer, der vor zwei Jahren aus Duisburg an die Weser wechselte, wird bis Juni 2013 an den 1. FC Kaiserslautern verliehen. Im Anschluss haben die Pfälzer die Möglichkeit, eine Option zum Kauf des U21-Europameisters zu ziehen. Dies vermeldete Werder Bremen heute auf der Homepage des Vereins. Im Duell der beiden Bundesligisten am Wochenende wird Wagner auf Wunsch seines alten Arbeitgebers allerdings noch nicht antreten.

Wagner hatte sich in der vergangenen Saison einen Platz in der Startelf des Nordclubs erspielt und konnte sich in der Rückrunde fünf Mal in die Torschützenliste eintragen. Nach der Rückkehr Markus Rosenbergs im Sommer verlor Wagner zunächst sogar seinen Platz im Kader und kam in der Hinrunde insgesamt auf lediglich sieben Einwechselungen in der Bundesliga. Ein heißer Kandidat für den freien Platz im Team ist der erst 18-jährige Niclas Füllkrug. In Werders U23 Drittligateam erzielte Füllkrug bereits fünf Treffer. Im Oktober kam er bereits zu ersten Ehren, als er zum Spieler des Monats in Liga 3 gewählt wurde.

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