“Pele” Wollitz kehrt zum VfL Osnabrück zurück

Es hatte sich längst angedeutet und seit heute ist es auch amtlich: Claus-Dieter “Pele” Wollitz ist wieder Trainer des VfL Osnabrück, so vermeldet es die Neue Osnabrücker Zeitung. In der vergangenen Woche trat der 46-jährige von seinem Amt als Coach des Zweitligisten Energie Cottbus zurück. Kurz darauf wurde in Osnabrück Trainer Uwe Fuchs freigestellt. Ein Zusammenhang mit der Entscheidung von Pele Wollitz, nicht mehr in Cottbus tätig sein zu wollen, wurde schnell vermutet. Wollitz war vor seinem Engagement in der Lausitz bereits von 2004-2009 Trainer in Osnabrück. Von 1989 bis 1993 war er als Mittelfeldspieler beim VfL aktiv.

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VfL Osnabrück trennt sich von Uwe Fuchs

Uwe Fuchs ist nicht mehr Trainer des VfL Osnabrück. Der niedersächsische Zweitligaabsteiger gab heute die Trennung vom 45-jährigen bekannt. Fuchs hatte das Amt erst nach dem Abstieg im Sommer übernommen, konnte aber mit 25 Punkten und Platz 12 in der Liga den Vorstellungen des Clubs nicht entsprechen. Hinzu kam das Aus im Viertelfinale des NFV-Pokals beim TuS Heeslingen. Damit war die Teilnahme am DFB-Pokalwettbewerb 2012/13 in weite Ferne gerückt. Der Pokal war in den vergangenen Jahren eine wichtige Einnahmemöglichkeit des VfL. Ein Nachfolger für Fuchs ist noch nicht bekannt.

Im Gegenzug ist ein interessanter Name auf dem Trainermarkt frei geworden. Der ehemalige VfL-Coach Claus-Dieter “Pele” Wollitz ist als Verantwortlicher des Zweitligisten Energie Cottbus zurückgetreten. Das Team liegt nach 17 Spieltagen auf Platz 9 im Niemandsland der Tabelle.

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Drei Spiele Sperre für Aaron Hunt

Der SV Werder Bremen muss für drei Bundesligaspiele auf die Mitwirkung von Aaron Hunt verzichten. Der 25-jährige Mittelfeldspieler sah am Samstag bei Werders Gastspiel in München (1:4) die rote Karte nach groben Foulspiel an Toni Kroos und wurde am Montag vom Sportgericht des DFB gesperrt. Es war der erste Platzverweis für Hunt im 153. Bundesligaspiel. Spieler und Verein haben das Strafmaß bereits akzeptiert. Durch den Ausfalls Hunts, der in allen 15 Ligaspielen in der Startelf stand, bieten sich neue Chancen für Mehmet Ekici oder Wesley, sich für einen festen Platz im Team zu empfehlen. Der Brasilianer kam nach der roten Karte für seinen Teamkollegen erstmals seit dem dritten Spieltag wieder für wenige Minuten zum Einsatz. Ekici musste aufgrund einer Bauchmuskelzerrung gegen Bayern aussetzen.

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Aktion Libero

Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.

Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.

Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig: Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.

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Werder nach Heimsieg gegen Stuttgart wieder in der Spur

Sechster Sieg im siebten Heimspiel für die Grün-Weißen

Nur acht Tage nach dem 0:5-Debakel bei Borussia Mönchengladbach hat der SV Werder Bremen die Wogen wieder geglättet. Ohne Starstürmer Claudio Pizarro und den bislang auffälligsten Neuzugang Sokratis bezwang die Elf von Thomas Schaaf den VfB Stuttgart im heimischen Weserstadion mit 2:0 (0:0) und hielt die Schwaben damit in der Tabelle auf Distanz.

Der Ausfall des Toptorjägers und der derbe Rückschlag am Niederrhein riefen vor der Partie einige Pessimisten auf den Plan. Werder sei zu abhängig vom Peruaner und dessen Verletzungsanfälligkeit bedrohe den Erfolg des in der Tabelle immer noch gut platzierten Nordclubs. Zudem könne Werder die Spiele gegen starke Teams einfach nicht gewinnen. Die Thesen scheinen durch Fakten untermauert zu werden. Werder unterlag vor dem Sonntagsspiel mit Bayer Leverkusen, Hannover 96, Borussia Dortmund und zuletzt Mönchengladbach bereits vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Lediglich beim 2:1-Auswärtssieg beim gegenwärtigen Tabellenneunten, der TSG 1899 Hoffenheim, gab es Punkte.

Zwei Faktoren wurden jedoch außer acht gelassen. Sie fanden sich nach Spielende auf der Anzeigetafel wieder. Zum einen natürlich der brasilianische Innenverteidiger Naldo. Der 29-jährige wurde sowohl in der Seuchensaison 2009/10 als auch in Mönchengladbach, wo Naldo krankheitsbedingt passen musste, schmerzlich vermisst. Gegen den VfB Stuttgart war er wieder da und absolvierte auch in seinem fünften Spiel von Beginn an in dieser Spielzeit eine starke Partie. Die Krönung seines Auftritts: der verwandelte Freistoß zum 2:0-Endstand, Naldos erster Bundesligatreffer seit Februar 2010. Mit 108 km/h schoß der Brasilianer, der noch auf eine WM-Teilnahme 2014 im eigenen Land hofft, den Ball in den Winkel. Der starke VfB-Keeper Sven Ullreich blieb chancenlos. Eine bärenstarke Zweikampfbilanz ist für Naldo ohnehin schon fast alltäglich. Der hanebüchene Fehlpass zum ehemaligen Werderstürmer Martin Harnik, der seit Beginn der letzten Saison im Dress des VfB Stuttgart unterwegs ist, bleibt eine Randnotiz. Natürlich bügelte Naldo das Missgeschick höchstpersönlich aus.

Der zweite Name in der Torschützenliste der Partie lautet Aaron Hunt. Bei seinem Führungstreffer in der 57. Spielminute gelang dem Mittelfeldspieler, was Markus Rosenberg und Marko Arnautovic, dem Bremer Sturmduo in Abwesenheit Pizarros, in mehrfachen Anläufen nicht gelang. Er befördert den Ball an Ullreich vorbei in die Maschen – per Tunnel. Es war der dritte Saisontreffer Hunts, dessen Stellenwert in dieser Saison merklich angestiegen ist. Seit seinem Debüt als Sturmpartner Miroslav Kloses und der Auszeichnung, jüngster Bundesligatorschütze Werders aller Zeiten zu sein, fiel Hunt in der Gunst des Publikums immer weiter zurück. Der zweimalige Nationalspieler musste sich des Rufs erwehren, ein ewiges Talent zu bleiben. In die Rolle als Nachfolger des sogar noch jüngeren Mesut Özils wuchs Hunt einfach nicht hinein. Seitdem dieses Erbe in der laufenden Spielzeit an den kaum glücklicheren Neuzugang Mehmet Ekici weitergereicht wurde, blüht Hunt wieder auf. Nicht als Özil, sondern mehr als eine Art Schweinsteiger, der das Spiel aus der Zentrale heraus lenkt und dabei regelmäßig auf die höchsten geleisteten Kilometerzahlen aller Werderspieler kommt.

Besagter Schweinsteiger fehlt dem nächster Werdergegner, dem FC Bayern München übrigens derzeit an allen Ecken und Enden. Ob Pizarro bis zum Nord-Süd-Klassiker am nächsten Wochenende wieder fit wird, steht in den Sternen. Eine vor Wochenfrist nicht zu erwartende Tatsache ist jedoch, dass Werder mit einem Sieg in München am Rekordmeister vorbeiziehen kann. Und das Werder überhaupt noch Siegen kann. Ohne Pizarro und gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte – wie gestern gegen den VfB Stuttgart.

Rang Verein Spiele Punkte Tore
1. Borussia Dortmund 14 29 29:9
2. Borussia Mönchengladbach 14 29 23:9
3. FC Bayern München 14 28 34:8
4. SV Werder Bremen 14 26 25:21
5. FC Schalke 04 14 25 28:20
6. Bayer Leverkusen 14 22 20:19
7. VfB Stuttgart 14 21 20:15
8. Hannover 96 14 20 18:22
9. TSG 1899 Hoffenheim 14 18 16:16
10. Hertha BSC Berlin 14 18 21:22
11. 1. FC Köln 13 16 20:29
12. VfL Wolfsburg 14 16 19:28
13. FSV Mainz 05 13 15 19:25
14. 1. FC Nürnberg 14 15 14:24
15. Hamburger SV 14 14 18:26
16. 1. FC Kaiserslautern 14 13 10:18
17. SC Freiburg 14 12 19:30
18. FC Augsburg 14 11 12:24
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EWE Baskets gewinnen Niedersachsenderby in Göttingen

Siege für Oldenburg und Artland – Braunschweig verliert – NBA-Lockout vor Einigung

Die EWE Baskets Oldenburg konnten ihre Auswärtspartie bei der BG Göttingen mit 95:70 gewinnen und damit zumindest vorerst auf einen Play-Off-Rang vorrücken.Überragender Scorer war dabei Forward Rickey Paulding mit insgesamt 30 Punkten. Dabei gab es nach dem ersten Viertel noch Hoffnung, dass die Gastgeber aus dem südöstlichen Niedersachsen ihren bislang lediglich 2 Punkten in der Tabelle weitere hinzufügen könnten. Mit einer 24:18-Führung ging es in die erste Viertelpause, jedoch konnte der Meister von 2009 die Partie bereits zur Halbzeit drehen. In der Folge dominierte Oldenburg das Spiel und kam somit verdient zum zweiten Auswärtssieg der Saison.

Profitieren konnten man zudem, von einer deutlichen Niederlage der NY Phantoms Braunschweig in Tübingen. Die EWE Baskets stehen nun wie Braunschweig bei 10 Punkten, konnten aber in der Tabelle vorbeiziehen. Ebenfalls 10 Punkte weisen die Eisbären Bremerhaven als weiteres Nordteam auf, deren Spiel bei den Telekom Baskets Bonn noch aussteht. Im Erfolgsfall können die Eisbären die EWE Baskets noch vom 8. Rang verdrängen. Auf deutlichem Playoff-Kurs befinden sich die Artland Dragons. Mit einem 94:74-Heimsieg gegen den BBC Bayreuth nahmen die Quakenbrücker den vierten Platz in der Tabelle der BBL ein.

Eine Rückkehr von Dirk Nowitzki in die Basketball-Bundesliga ist indes in weite Ferne gerückt. Im Lockout-Streit zwischen Spieler und Teambesitzern der Nordamerikanischen Profiliga ist eine Einigung in Sicht. An Weihnachten könnte der Spielbetrieb aufgenommen werden.

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Petzschner/Melzer unterliegen den Bryan-Brüdern knapp

Das deutsch-österreichische Doppel, bestehend aus Philipp Petzschner und Jürgen Melzer, hat einen erfolgreichen Start in die Doppelkonkurrenz der ATP World Tour Finals nur knapp verpasst. Das Duo unterlag dem derzeit weltbesten Doppel, den Zwillingsbrüdern Mike und Bob Bryan in drei Sätzen mit 7:6, 5:7 und 7:10. Nachdem im ersten Durchgang der Tie Break die Entscheidung zu Gunsten Petzschners und Melzers brachte, verlief auch Satz zwei zunächst optimal. Die amtierenden US-Open-Sieger konnten stets mit dem eigenen Service vorlegen und beim Stand vom 4:3 sogar Mike Bryan den Aufschlag zum 5:3 abnehmen. Beim anschließenden Aufschlagspiel Melzers erhöhten die US-Amerikaner den Druck und lagen schnell mit 40:15 in Front. Petzschner und Melzer hielten dagegen – 40:40: Entscheidungspunkt und somit zwar immer noch ein Breakball für Bryan/Bryan aber gleichzeitig auch Matchball für den Deutschen und seinen Partner aus der Alpenrepublik. Es sollte aber nicht sein! Nach dem Re-Break sicherten sich die dreimaligen Tour-Final-Gewinner auch noch die nächsten drei Spiele und somit den zweiten Satz. Wie bei Doppelturnieren außerhalb des Grand-Slams üblich, musste ein langer Tie Break die Entscheidung bringen. Die US-Amerikaner behielten ihr Oberwasser und brachten sich mit 5:1 in Front. Wieder konnten Petzschner und Melzer verkürzen. Beim 7:8 waren beide Mini-Breaks aufgeholt und Jürgen Melzer musste servieren. Ein verschlagener Volley des Österreichers brachte den Matchball für Bryan/Bryan, die sich die Chance nicht nehmen ließen und den Auftaktsieg sicher stellten. Für Philipp Petzschner und Jürgen Melzer sollten jetzt zwei Siege gegen das indische Duo Bhupati/Paes und die schwedisch/rumänische Kombination Lindstedt/Tecau folgen, um doch noch den Einzug ins Halbfinale möglich zu machen.

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Olympiasiegpferd Hickstead stirbt nach Ritt

Hickstead, das Erfolgspferd des kanadischen Springreiters Eric Lamaze ist am Sonntag beim Weltcup-Springen in Verona verstorben. Der 15-jährige Hengst brach zusammen, nachdem er mit Lamaze den Parcours absolviert hatte. Mögliche Todesursache könnte ein Aortenabriss sein. Der Reiter konnte rechtzeitg vom Rücken des Pferdes springen und blieb unverletzt. Das Springen wurde abgebrochen. Der größte Erfolg des Duos Lamaze/Hickstead war der Gewinn der Goldmedaille im Olympschen Einzelspringen 2008 in Hong Kong. Im kanadischen Team erreichten beide zudem noch die Silbermedaille. 2010 folgte beim Einzelspringen der Weltreiterspiele in Lexington/Kentucky noch ein dritter Rang.

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Philipp Kohlschreiber bezwingt Youzhny in Paris

Nach seiner erfolgreichen Qualifikation für das Hauptfeld des Masters in Paris, blieb Philipp Kohlschreiber auch in der Auftaktrunde siegreich. Der zur Zeit auf Weltranglistenposition 50 geführte Augsburger Tennisprofi bezwang Mikhail Youzhny aus Russland mit 6:4 und 6:2 deutlich. Einer Verbesserung bedarf bei “Kohli” lediglich der Aufschlag. Nur 45% der ersten Services erreichten das Feld und gleich zwei Mal musste die derzeitige deutsche Nummer 2 im Herrentennis ein Aufschlagspiel abgeben. Mit insgesamt 5 Breaks konnte der Deutsche dies aber leicht überkompensieren. Für Kohlschreiber war es der siebte Sieg im achten Duell mit Youzhny. Beide bisherigen Begegnungen mit der Nummer 34 der Welt in diesem Jahr konnte er ebenfalls gewinnen.

In der zweiten Runde trifft Kohlschreiber auf Aleksandr Dolgopolov. Der an Position 14 gesetzte Ukrainer hatte für die erste Runde ein Freilos bekommen. Spöter am Tag geht mit Florian Mayer auch der zweite deutsche Teilnehmer an den Start. Der höchstplatzierte DTB-Profi trifft auf Radek Stepanek aus Tschechien.

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Lustige Wortspiele um Aaron Hunt

“Erst Hunt, dann Kopf, dann Fuß.”

Oliver Schwesinger kommentiert beim Doppelpass auf Sport 1 (6. November 2001) den Treffer des SV Werder Bremen zum 3:2-Endstand gegen den 1. FC Köln. Markus Rosenberg hatte eine Flanke von Aaron Hunt per Kopf verlängert. Claudio Pizarro schloss mit dem Fuß ab.

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